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Oberhavel Flotte Rhythmen in Kremmen
Lokales Oberhavel Flotte Rhythmen in Kremmen
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00:35 22.03.2018
Steffi Müller legte einen schnellen Takt vor. „Spaß haben und das Tanzen lieben. Alles andere kommt von ganz alleine“, sagt sie. Quelle: Robert Roeske
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Kremmen

Christel Müller steht bereits auf der kleinen Bühne. Sie will loslegen. An der Wand dahinter stehen Worte wie Latein, Pop, Samba oder Salsa. Dann schaltet Tochter Steffi die Musik ein. Und schon geht es los. Der Zumba-Kurs an diesem Freitagabend ist gut besucht. Der Lautstärke-Regler ist fast bis auf Anschlag gestellt. Christel Müller macht die Übung vor. Die Teilnehmer versuchen, diese so gut es geht nachzumachen. Vier Lieder nacheinander werden getanzt. Erst dann gibt es eine kleine Pause.

„Wir kommen gern wieder“

Und mittendrin Susanne und Hannah Rücker. Die beiden hatten sich im Rahmen der MAZ-Gesundheitswochen für den Zumba-Kurs im Haus neben dem Lidl-Markt angemeldet. „Wir machen auch sonst viel Sport. Ich spiele Handball beim SV Eichstädt und laufe gern. Meine Tochter ist beim Judo. Wir wollten mal eine andere Bewegungsart kennenlernen“, erzählt Susanne Rücker (39). Mutter und Tochter geben alles, um das Tempo mitzuhalten. „Es war schwer, die Bewegungsabläufe auf Anhieb mitzugehen. Doch umso länger wir die Übungen gemacht haben, umso besser wurde es. Es hat Spaß gemacht“, berichtet Susanne Rücker. Muskelkater hatte auch Tochter Hannah nicht. „Ich fand es gut. Wir kommen gern wieder. Eine nette Truppe“, sagt das Mädchen, das an der Sportschule in Frankfurt (Oder) trainiert.

130 Besucher beim ersten Training

Das wird Christel Müller freuen. Sie ist seit 2011 vom Zumba-Fieber angesteckt. „Zusammen mit meiner Tochter Steffi haben wir schon immer Sport gemacht. Früher Aerobic oder Fitness. Als Zumba zu uns kam, haben wir in Berlin einige Kurse besucht und waren uns schnell sicher: Das ist unser Ding“, sagt Christel Müller, die an der Kremmener Oberschule Englisch und Deutsch unterrichtet. „Dann haben wir unseren Trainerschein gemacht und den Raum in Kremmen angemietet.“ 130 Frauen kamen beim ersten Mal zum Schnuppern. „Wir haben heute einen festen Stamm. Mal gehen welche, mal kommen wieder neue dazu. Wir haben keine Mitgliedschaft. Wer Lust hat, mal Zumba auszuprobieren, kommt einfach vorbei.“ Fünf Euro kostet eine Einheit. Dreimal in der Woche schaltet Steffi Müller den Rekorder an: Montag (19 bis 20 Uhr), Dienstag und Freitag (jeweils 18.30 bis 19.30 Uhr). Dann werden auch wieder die zwei Lichterketten, die an der kleine Bühne befestigt sind, angeschaltet – und flotte Rhythmen im Raum zu hören sein.

Von Sebastian Morgner

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