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Fluglärm: Kritik aus Zehdenick

Bürgerinitiative bereitet Petition vor Fluglärm: Kritik aus Zehdenick

Die Bürgerinitiative gegen Fluglärm bereitet eine Petition zum Flugplatz in Gransee vor. Der Entwurf sei bereits mit einem Anwalt beraten worden, bestätige BI-Sprecher Marc Berger am Dienstag gegenüber der MAZ. „Die Petition ist ein Baustein unseres Protestes“, so Berger

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Bürgerprotest gegen Fluglärm in Gransee.

Quelle: Uwe Halling

Gransee. Die Bürgerinitiative gegen Fluglärm bereitet eine Petition zum Flugplatz in Gransee vor. Der Entwurf sei bereits mit einem Anwalt beraten worden, bestätige BI-Sprecher Marc Berger am Dienstag gegenüber der MAZ. „Die Petition ist ein Baustein unseres Protestes“, so Berger. Von einer Diskussion im Petitionsausschuss des Landes erhofft sich die Initiative neue Anregungen, um Einschränkungen im Flugbetrieb „zu definieren“. Laut Berger geht es den Akteuren vor allem um eine Änderung der Lärmschutzverordnung, die in Gransee bislang nicht greife, weil dort keine 15 000 Flugbewegungen jährlich erreicht würden. Auch die fehlenden Naturschutzauflagen sollen thematisiert werden. Wann die Petition eingereicht und behandelt werden kann, ist noch unklar. Dafür sei die Übergabe des Papiers recht einfach: Vorsitzender des Petitionsausschusses in Potsdam ist Henryk Wichmann (CDU). Und der Landtagsabgeordnete hat ein Bürgerbüro in Gransee. „Wir sind nicht gegen den Flugplatz, aber gegen den kommerziellen Flugbetrieb an Sonn- und Feiertagen“, betonte Berger. Um dort mehr Ruhezeiten zu erreichen, wolle die BI das Thema auf die politische Bühne heben.

In die Diskussion um die Lärmbelastung der Einwohner durch die Fluggeräusche mischt sich auch Protest aus Zehdenick und den Ortsteilen. Wenige Tage vor der politischen Sommerpause verteilte der Ortsvorsteher von Zabelsdorf, Emil Beuth, Postkarten mit dem Aufdruck: „Gutes Wetter hören wir“. Die BI, der Beuth angehört, möchte damit zum Ausdruck bringen, dass bei Sonnenschein der Flugbetrieb am intensivsten ist. Beuth forderte nicht zum ersten Mal ein „politisches Zeichen von Stadtverordneten“, auch wenn die rechtlich keine Handhabe hätten. Die BI zu unterstützen, sei aber auch im Interesse der Ortsteile, die sowohl für Einheimische als auch Urlauber Erholungsgebiete sind.

Von Cindy Lüderitz

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