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Oberhavel Fontaneschule ist mehr als ein Lernort
Lokales Oberhavel Fontaneschule ist mehr als ein Lernort
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23:38 26.02.2018
Bei der Übergabe des Preises „Gemeinsam“ an die Theodor-Fontane-Schule Menz. Quelle: Martina Burghardt
Menz

„Gemeinsam“ ist nicht nur der Name des Vereins, sondern auch der eines seit 2005 alljährlich vergebenen Preises, mit dem besonderes Engagement für Kultur- und Freizeitangebote in der Region hervorgehoben werden. Bei der gestrigen Jahreshauptversammlung im Regionalzentrum übergab die erste Vorsitzende von „Gemeinsam“ den Preis an die Theodor-Fontane-Schule in Menz. Schulleiterin Angela Stegemann und ihr Kollege Olaf Zeidler, die Schülerinnen Rhea Knaak und Grete Nägel sowie Kirsten Pohlmann als Vorsitzende der Schulkonferenz nahmen den Preis, einen Kristallquader mit der Inschrift „gemeinsam“, entgegen.

Schule ist eng verbunden ist mit dem Ort und der Region

Gewürdigt wird das Engagement der Lehrer, Eltern und Schüler, die sowohl künstlerisch-kulturell als auch naturpädagogisch aktiv sind. „Der Lernort Schule ist eng verbunden mit dem Ort und dem Leben in der Region“, sagte Yvonne Nägel in ihrer Laudatio. Sie sprach über „Traditionen, die später das Bild von der Kindheit prägen.“ Sie dankte im Namen des Granseer Vereins allen, die die Zeit dafür aufbringen und die Freude an gemeinsamen Erlebnissen wachhalten und wünschte den Akteuren „viele neue Ideen und die Energie dafür“.

145 Kinder besuchen zurzeit die Theodor-Fontane-Schule, die im Rahmen des Ganztagsunterrichts mit zahlreichen Partnern zusammenarbeitet und mehr als 20 Arbeitsgemeinschaften anbietet. Ausdrücklich erwähnt wurden in dem Zusammenhang die Kita und der Hort. Schulleiterin Angela Stegemann bestätigte die Worte der Laudatorin insofern, dass Schule sich verändert hat und heute ein komplexer, sozialer Lernort sei, anders eben als vor 50 Jahren. Und sie ließ keinen Zweifel daran, dass sich die Fontaneschule auch in Zukunft an der Vielfalt der Kultur- und Freizeitangebote beteiligen wird.

Verein feiert in diesem Jahr 25. Geburtstag

Genau das gehört zum Selbstverständnis des Vereins, der im November sein 25-jähriges Bestehen feiern kann. Dass es in der Geschichte Veränderungen gegeben hat und weiterhin geben wird, wurde gleich zu Beginn der Jahreshauptversammlung deutlich. Mit bewegenden Bildern verabschiedeten sich die Vereinsmitglieder von Volkmar Müller, der kürzlich verstarb. Viele Jahre war „Mülli“, wie er genannt wurde, mit seinem Projektor unterwegs, organisierte Filmnächte und das Kinderfilmfest.

Projekte und Veranstaltungsreihen wie diese wird es nicht mehr geben, andere sind im Laufe der Zeit hinzugekommen. In der Zusammenkunft am Sonntag wurden weitere Ideen für dieses Jahr gesammelt. Welche davon verwirklicht werden, liegt an den „Gemeinsamen“ selbst. „Wir machen nichts für die Mitglieder“, so Nicole Heide, „sondern jeder bringt sich mit seinen Ideen mit ein.“ Die Freizeit- und Kulturangebote sind deshalb so bunt und interessant wie die Mitglieder: vom Tanzkreis über Kräuterspaziergänge bis hin zum Weihnachtssingen. Einer, der von Anfang an bei „Gemeinsam“ dabei war, ist Herbert Brauer. Er freut sich schon auf die nächste „Bergbesteigung“. Eine Gaudi, denn gemeinsam Spaß haben – auch das gehört schließlich zum Vereins-Programm.

Von Martina Burghardt

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