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Oberhavel Frank Martin will Bürgermeister werden
Lokales Oberhavel Frank Martin will Bürgermeister werden
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02:15 21.05.2017
Frank Martin will bürgernäher sein. Foto: Privat
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Hennigsdorf

In die Bürgermeisterwahl kommt Bewegung. Bislang standen nur Thomas Günther (SPD) und Dietmar Buchberger (AfD) als Kandidaten für die Wahl am 24. September fest. Nun will auch der parteilose Unternehmer Frank Martin antreten. 300 Handzettel hat er verteilt, um sich vorzustellen. 64 Unterschriften braucht der 56-Jährige, um zur Wahl zugelassen zu werden. Martin ist Berliner, aber seit fünf Jahren in Hennigsdorf tätig, wo er das Servicegebäude in der Rigaer Straße verwaltet.

Dass er die Unterschriften zusammenbekommt, davon ist der Unternehmer überzeugt. „Ich habe riesigen Zuspruch. Sogar die eine oder andere Partei hat sich bei mir gemeldet und möchte mich eventuell unterstützen“, so Martin. Ihm gehe es vor allem darum, die Struktur in der Verwaltung neu zu organisieren und bürgerfreundlicher zu machen. So kritisiert er etwa, dass die Listen, auf denen Bürger für Kandidaten wie ihn unterschreiben können, nicht offen im Rathaus ausliegen würden. „Da muss man erst nachfragen, wenn man unterschreiben will.“ Auch die Außendienstmitarbeiter des Ordnungsamtes sollten bürgernäher sein. „Wenn jemand in der Havelpassage parkt, weil er für einem Umzug Möbel abholen muss, darf es nicht sofort Strafzettel geben.“ Die Hälfte seines Gehaltes als Bürgermeister würde er zudem für soziale Zwecke spenden. Frank Martin will sich am kommenden Dienstag um 16.30 Uhr im Bistro 76, Fontanestraße 112, den Hennigsdorfern vorstellen.

Vorgestellt wird am Dienstag auch der Bürgermeister-Kandidat der Linken, überraschend hat die Partei nach monatelanger Suche jemanden gefunden. Wer der oder die Kandidatin ist, wollten die Linken noch nicht verraten. Allerdings kommt mit Blick auf den Stadtverband mit seinen vielen älteren Mitgliedern eigentlich nur Fraktionschefin Ursel Degner in Frage.

Von Marco Paetzel

Der parteilose Berliner Unternehmer Frank Martin will bei der Bürgermeisterwahl in Hennigsdorf im September antreten. Dafür muss er allerdings zunächst 64 Unterstützer-Unterschriften sammeln. Am Dienstag will der Mann, der sein halbes Gehalt als Bürgermeister spenden würde, sich im „Bistro 76“ vorstellen. Auch die Linke präsentiert dann einen eigenen Kandidaten.

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