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Franziska Hagen ist das Sprachrohr der Jugend

Jugendbeauftragte in Oberkrämer Franziska Hagen ist das Sprachrohr der Jugend

Zum ersten Mal gibt es in der Gemeinde Oberkrämer eine Jugendbeauftragte: Es ist die 19-jährige Franziska Hagen aus Schwante. Sie ist von den Gemeindevertretern gewählt worden. Sie will sich nun um die Belange der Jugend im Ort kümmern. Mehr Wohnungen und ein Skaterpark – nur zwei ihrer Themen.

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Franziska Hagen will sich ab sofort für die Jugendlichen in ihrem Ort einsetzen.

Quelle: Robert Tiesler

Oberkrämer. Der Bolzplatz in Bötzow. „Wir wollen einen Neuen“, sagt Franziska Hagen. „Wir haben das Gefühl, das ist ein bisschen in Vergessenheit geraten“, sagt sie. „Immerhin war das ein wichtiger Treffpunkt für die Jugendlichen in Bötzow.“

Franziska Hagen muss es wissen. Die 19-Jährige aus Schwante ist die erste Jugendbeauftragte in der Gemeinde Oberkrämer. Ein Posten, der ganz neu geschaffen worden ist. „Ich wurde angesprochen, ob ich das machen möchte“, erzählt sie. Sie musste nicht lange darüber nachdenken, und ganz neu dabei ist sie ja auch nicht. Franziska ist bereits Sprecherin der „Jofok 23“, der Jungen Offensive für Oberkrämer. Auch dort, eine Art Jugendparlament, treffen sich Jugendliche, um sich über Probleme in der Gemeinde auszutauschen und um Ideen zu sammeln.

Als von den Gemeindevertretern gewählte Jugendbeauftragte vertritt Franziska Hagen die Meinung der Kinder und Jugendlichen insbesondere im Sozialausschuss. Jetzt will sie ihre Bekanntheit im Ort steigern und alle Jugendclubs besuchen. „Ich will rausfinden, was sie über verschiedene Themen denken und was sie vielleicht anders haben wollen.“

So gibt es beispielsweise den Wunsch nach einem Skaterpark in einem der Dörfer. Auch die Wohnungsproblematik in Oberkrämer ist ein Thema, das Jugendliche beschäftigt. „Es beschweren sich so viele, dass die jungen Leute wegziehen. Aber der Wohnraum hier ist einfach nicht ausreichend“, sagt Franziska Hagen. Und wenn, seien es Wohnungen, in denen man sich nicht lange wohl fühle, weil sie kaputt seien.

Auch ist eine engere Zusammenarbeit mit dem Flüchtlingsheim in Bärenklau geplant, auf dem Gelände soll bald ein Container aufgestellt werden. „Zum Abbau der Berührungsängste“, so die 19-Jährige.

Im vergangenen Jahr machte sie ihr Abi am Oranienburger Louise-Henriette-Gymnasium, Kürzlich nahm sie an einem Einstellungstest bei der Bundeswehr teil, sie will in den mittleren nicht-technischen Dienst. Seit 1999 lebt sie mit ihrer Familie in Schwante, davor in Bärenklau. „Ich bin gern am Mühlensee in Vehlefanz“, sagt sie. „Am Weinberg ist es schön, in der Teeniezeit haben wir hier sehr viel Zeit verbracht.“ Außerdem liest sie viel und ist gern mit Freunden zusammen.

„Ich bin für alle Ideen offen“, sagt sie. „Man kann sich mit allen Dingen an mich wenden.“

Franziska Hagen ist per E-Mail erreichbar: franziska.h134@gmail.com.

Von Robert Tiesler

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