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Frauenpower für grüne Politik

Oranienburg Frauenpower für grüne Politik

Einen Wechsel gibt es bei den sachkundigen Einwohnern, die für die Grünen im Bildungsausschuss sitzen. Jana Kotowenko löst Charleen Schackert ab.

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Stehen für grüne Politik: Heiner Klemp, Jana Kotowenko (l.) und Charleen Schackert.

Quelle: Roeske

Oranienburg. Die Grünen nehmen einen Wechsel in der Besetzung mit sachkundigen Einwohnern im Bildungsausschuss der Stadt vor: Jana Kotowenko (37) aus Schmachtenhagen nimmt den Platz von Charleen Schackert (19) ein. Jana Kotowenko arbeitet im Bundesministerium in Sachen Wind und Energie, gehört den Oranienburger Grünen aber nicht an. Charleen Schackert, Torhorstschulabsolventin, wird zum Monatsende zu einem Au-Pair-Jahr nach Ägypten gehen. Via Internet habe sie sich bei einer Familie in Kairo beworben, soll den beiden Kindern, die eine deutsche Schule besuchen, die Sprache noch näher bringen. In einem Blog kann man ihre Erlebnisse in der Stadt am Nil unter charlygoeskairo.tumbler.com verfolgen. Aktiv in die Oranienburger Stadtpolitik hatte sie sich vor zwei Jahren eingemischt. War aktiv bei den damaligen Jugendforen. Ein Wunsch, der in einem Antrag der Grünen gipfelte: Einen Rodelberg für die Kinder anzulegen, dort, wo sich die kaum genutzte Dirt-Jump-Anlage in der Albert-Buchmann-Straße befindet. „Die Jugendforen waren eine tolle Sache, doch daraus geworden ist nichts. Das schreckt Jugendliche eher ab, sich für Politik zu interessieren“, kritisierte der Grünen-Bürgermeisterkandidat Heiner Klemp. Er hoffe, „dass zumindest bis Herbst etwas aus dem Rodelberg wird. Die Baugenehmigung war ja da.“ Die Stadtverordneten hatten im September 2015 grünes Licht gegeben.

Jana Kotowenko gehörte zu den Initiatoren der Online-Petition in Sachen eigene Essenversorgung für die Kinder in der Stadt, die bis Februar lief und Riesenerfolg hatte. Auf ihre Initiative ging auch das Schild an der Wensickendorfer Chaussee in Schmachtenhagen-Ost zurück, das seit Ende 2016 steht: Achtung Kinder! Seitdem sind dort nur 50 km/h erlaubt.

Von Heike Bergt

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