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Oberhavel Freies W-Lan in der City
Lokales Oberhavel Freies W-Lan in der City
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15:04 22.06.2017
Der EDV-Verantwortliche Christian Rupnow, Praktikant Alexander Wagner und Amtsdirektor Fank Stege (v. l.) geben das Netz frei. Quelle: fotoS: Stefan Blumberg
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Gransee

Der entscheidende Klick wurde dieser Tage gesetzt: Nun kann in der Granseer City das freie W-Lan genutzt werden – rund ums Rathaus und Kirchenumfeld. „Wir hatten uns damit schon länger beschäftigt“, sagt Amtsdirektor Frank Stege. „Zuletzt lief der Probebetrieb ein halbes Jahr.“ Mitarbeiter der Amtsverwaltung kamen mit einem Passwort ins Netz. Jetzt ist es für alle offen.

50 000er-Leitung steht zur Verfügung

Drei sogenannte Accesspoints sind gesetzt worden, alle drei am Rathaus: unterm Dach, im Warteraum des Einwohnermeldeamtes und schräg gegenüber dem Rathaussaal. Das sind drahtlose Zugangspunkte (Basisstationen), die als Schnittstelle für kabellose Kommunikationsgeräte fungieren. Der Accesspoint in der Nähe des Rathaussaals wurde deshalb dort platziert, „damit die Abgeordneten bei ihren Sitzungen das W-Lan im Rathaussaal nutzen können“, sagt Christian Rupnow, der EDV-Experte in der Amtsverwaltung. Der Hof des Rathauses, Teile der Baustraße, die Bushaltestelle und das Areal um die Kirche herum sind mit dem lokalen Funknetz versorgt. Hinter der Kirche könnte es wegen des gewaltigen Gemäuers nicht ganz ausreichen. Die Daten strömen über eine 50 000er DSL-Verbindung. Maximal 200 Nutzer werden gleichzeitig auf das Netz zugreifen können. Je mehr es sind, um so schwächer wird der Datenfluss.

Wer in der Gegend nach einem W-Lan sucht, findet es unter dem Namen „Hotspot Amt Gransee“. Wer dort raufklickt, wird als erste Meldung „Keine sichere Verbindung“ erhalten. „Das ist normal und bei allen offenen Netzwerken so“, sagt Christian Rupnow. Dann müssen die Geschäftsbedingungen akzeptiert werden. Wer dieses Netz ständig nutzen möchte, sollte sich darauf einstellen, dass er sich aller sieben Tage neu anmelden muss.

Investitionskosten von nur 700 Euro

Die Investitionskosten für den Hotspot waren nicht sehr hoch. Die drei Accesspoints und ein Router wurden angeschafft. Macht zusammen etwa 700 Euro. Und es musste ein Telekomanschluss installiert werden. Lediglich die Konfiguration kostete einige Zeit. „Die Kosten waren ja nicht das Problem. Es lag vielmehr an der Störerhaftung, weshalb es relativ lange bis zur Umsetzung gebraucht hat“, sagt Frank Stege. Störer ist jemand, der auf beliebige Weise mit der Verbreitung rechtlich zu beanstandender Inhalte zu tun hat. Zur Verantwortung gezogen wurde aber der Inhaber des Internetzugangs. Das soll künftig anders sein.

Im Amtsgebiet von Gransee wird die Versorgung von freiem W-Lan in dieser Art offenbar die Ausnahme bleiben, da die anderen Gebiete zu dünn besiedelt sind. Aber Betreibern von Gasthäusern zum Beispiel stünde es frei, ihre Gäste mit dem eigenen W-Lan zu versorgen, über ein sogenanntes Gastnetzwerk, sagt Christian Rupnow. Schon seit längerer Zeit gibt es den Wunsch, W-Lan-Möglichkeiten für Standorte der zwölf Löschzüge der Feuerwehren und auch für die Gemeindezentren zu schaffen. „Das ist natürlich eine Kostenfrage. Aber wir sind dabei, zu prüfen, wie wir das lösen können“, so der Amtsdirektor.

Einer, der das freie W-Lan-Netz nutzen wird, ist Alexander Wagner. Der Schüler der Werner-von-Siemens-Schule Gransee absolviert ein Praktikum in der Amtsverwaltung. „Ich nutze Youtube und spiele im Internet. Mein Datenvolumen beträgt mobil drei Gigabyte.“ Davon kann sich der Sonnenberger in der Granseer City einiges sparen.

Von Stefan Blumberg

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