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Freiluft-Cafeteria in der Kita Krümelkiste

Bürgerhaushalt Hohen Neuendorf Freiluft-Cafeteria in der Kita Krümelkiste

Ein grünes Freiluftcafé ist am Dienstag in der Kita Krümelkiste im Hohen Neuendorfer Stadtteil Borgsdorf eröffnet worden. Die Stadtverordneten hatten dafür 5500 Euro im Bürgerhaushalt 2015 bereitgestellt.

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Gemütliches Essen mit dem Outdoor-Mobiliar unter freiem Himmel in der Kita Krümelkiste.

Quelle: Helge Treichel

Borgsdorf. Ein Freiluft-Café steht den rund 125 Kindern der Borgsdorfer Kita „Krümelkiste“ seit einigen Wochen zur Verfügung. Dabei handelt es sich um eine gepflasterte Fläche im Garten, die von einem großen Sonnenschirm überspannt ist. Dort stehen zwei sechseckige Tische, mit eigens gezimmerten Bänken. Alle Kinder, die das möchten und zwischen drei und sechs Jahren alt sind, treffen sich an diesem lauschigen Plätzchen zum Mittagessen oder zu anderen Mahlzeiten. So wie gestern.

Kurz zuvor war das Freiluft-Café offiziell eröffnet worden. Gemeinsam mit dem Hohen Neuendorfer Beigeordneten Alexander Tönnies schnitten einige der künftigen Nutzer das symbolische Band durch. Der Grund: Tische und Bänke wurden aus dem Bürgerhaushalt bezahlt. Auf die Anregung von Eltern hin hatten die Kinder und Erzieher den Antrag im vergangenen Jahr eingereicht. Zunächst fand der Vorschlag gar keinen so großen Widerhall, erinnert sich Tönnies. Aber die Stadtverordneten hätte sich dieses Themas angenommen und den erforderlichen Beschluss gefasst. Für 5500 Euro sei der Wunsch nun Wirklichkeit geworden.

 Das symbolische Band wird durchgeschnitten

Das symbolische Band wird durchgeschnitten.

Quelle: Helge Treichel

Allerdings gehören zu den sechseckigen Tischen zwei weitere rechteckige Tische mit je zwei Bänken für die Kinder unter drei Jahren. „Die sind zwar schwer, aber sehr solide und wetterbeständig und flexibel handhabbar“, sagt Kitaleiterin Ines Nowack. Das Material, Douglasienholz, verspreche eine Haltbarkeit von bis zu zwölf Jahren.

Und Spaß macht das Essen unter freiem Himmel auch, bestätigt Theresa, die bereits beim Tischdecken und Servieren geholfen hatte. Wann und in welcher Gruppe die Kinder Essen, das sei ihnen in der offenen Arbeit weitestgehend selbst überlassen, erläutert Ines Nowack. Und sie trat mit Bravour den Gegenbeweis an, dass dieses Konzept zu vermehrter Unruhe führt. Vielmehr spielte sich alles mit gedämpfter Ruhe ab. Die älteren halfen den Jüngeren beim Befüllen der Teller. Und da ja alle freiwillig essen wollten, wurde eifrig „gespachtelt“.

„Das Essen draußen im Grünen ist Teil unseres Ernährungskonzepts“, so Ines Nowack. „Es soll das bewusste Essen fördern und ist neben den ausgewogenen und zuckerarmen Mahlzeiten ein zusätzlicher gesundheitlicher Aspekt.“

 Alexander Tönnies nach der Eröffnung des Freiluft-Cafés

Alexander Tönnies nach der Eröffnung des Freiluft-Cafés.

Quelle: Helge Treichel

Mit breiten Lächeln freute sich auch Alexander Tönnies über die gelungene Investition: „Das Freiluftcafé ist ein gutes Beispiel für die Dinge, die erst durch den Bürgerhaushalt ins Bewusstsein der Öffentlichkeit geraten. Und oftmals sind es gerade solche kleinen Projekte, die mit wenig Aufwand und Kosten einen nachhaltigen Nutzen erzielen.“

Von Helge Treichel

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