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Oberhavel Freude über MAZ-Putzaktion
Lokales Oberhavel Freude über MAZ-Putzaktion
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17:41 26.03.2017
Die Putztruppe aus Lehnitzer Anwohnern und MAZ-Mitarbeitern sowie Familienmitgliedern. Quelle: Robert Roeske
Lehnitz

Der frühe Vogel fängt den Wurm, sagt das Sprichwort. Gegen 8.45 Uhr kamen am Sonnabend die Helfer an der kleinen Badestelle am Lehnitzsee in Lehnitz zusammen, da wo der Badeweg an den See führt. Dieser Uferbereich mit der Bank am See ist eigentlich eine beliebte Stelle zum Innehalten für Wanderer und Radfahrer.

Sammeln Müll aus dem Gestrüpp: MAZ-Redakteure Marion Bergsdorf und Sebastian Morgner. Quelle: Robert Roeske

Doch seit Jahren hat hier niemand mehr pflegerisch Hand angelegt. Sträucher sind ineinander gewachsen. Nach einer rastermäßigen Bombensuche vor etlichen Jahren hat die Natur das aufgewühlte Areal wieder zurückerobert. Anwohner wie Stephan Langen und seine Frau Petra Fuchs, die im vergangenen Jahr an den Badeweg gezogen sind, ärgerten sich, wie verwildert dieses eigentlich malerische Stück Natur aussieht und nahmen das Angebot der MAZ zu einer gemeinsamen Putzaktion im Rahmen der MAZ-Wochen „Fit & gesund“dankbar an.

Klaus Selmke (r.) und MAZ-Redakteur Bert Wittke beim Ackern. Quelle: Robert Roeske

„Ich freue mich, dass die MAZ diesen Treff hier angestoßen hat. Denn zu DDR-Zeiten trafen sich die Anwohner regelmäßig im Frühjahr und im Herbst zu Putzaktionen am See. Danach wurde das trockene Strauchwerk gleich im Lagerfeuer verbrannt, das war stets sehr gesellig“, sagt Jacqueline Lehmitz aus Lehnitz. Klaus Selmke, der genau hinter der Badestelle wohnt, erzählt: „Früher gab es Subbotniks, solche gemeinsamen Aktionen sind nach der Wende verloren gegangen, Das fand ich stets schade. Dabei können viele Leute in zwei Stunden eine Menge schaffen, statt darauf zu warten, dass der Bauhof der Stadt mal aufräumt.“

Jacqueline Lehmitz freut sich, dass eine Tradition mit der Putzaktion wiederbelebt wird _ sich regelmäßig mit den Nachbarn zu treffen, und gemeinsam etwas fürs Umfeld zu tun. Quelle: Robert Roeske

Vom See stieg derweil ein modriger Geruch in die Nasen. Anwohner Stefan Kaden hatte sich der schwersten Arbeit zugewandt. Er schaufelte mit einer Mistgabel Pflanzengeflecht aus dem Uferbereich in seine Schubkarre.

Stefan Kaden harkt vermoderte Pflanzen aus dem Wasser am Ufer und lädt es auf seine Schubkarre. Quelle: Sebastian Morgner

Der rote Hartriegel blieb natürlich stehen, der sei ja mal mit Bedacht gepflanzt worden, meinte Kaden. Sebastian Morgner sowie seine Frau Steffi und die Kinder Jonas (11) und Lucy (8) befreiten den Hartriegel von hochgeranktem Gestrüpp. Ebenso Redakteur Bert Wittke, der beim Ackern mit Stephan Langen ins Gespräch kam. Dieser freute sich, bei der Putzaktion auch mal die etwas weiter weg wohnenden Nachbarn kennengelernt zu haben. Nach drei Stunden waren hohe Berge mit Gestrüpp und Laub aufgetürmt. Alle Lehnitzer freuten sich über das gesäuberte Uferstück am Wanderweg. Und sie waren sich einig: „Das sollten wir jetzt jedes Jahr vor Ostern machen.“

Von Marion Bergsdorf

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