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Oberhavel Freudentänze mit Drums Alive
Lokales Oberhavel Freudentänze mit Drums Alive
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16:30 21.03.2016
Mit Trommelstöcken und Pezzibällen für die gute Laune: Drums Alive in Glienicke. Quelle: Helge Treichel
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Glienicke

Das ist der Rhythmus, bei dem man mit muss: Für jede Trainingsstunde stellt Übungsleiterin Roswitha Horn neue Titel zusammen. An diesem Freitag wird zu Caro Emeralds „A Night Like This“ in der Alten Halle in Glienicke getrommelt und getanzt. Die Frauen und Männer schauen konzentriert oder strahlen übers ganze Gesicht. Ihre Zauberformel für gute Laune: Drums Alive.

Seit 2011 treffen sich die Mitglieder dieser Sportgruppe, die zur Abteilung Gesundheitssport des SV Glienicke gehört. Acht weitere Sportarten werden unter seiner Flagge angeboten. Der 1949 gegründete Sportverein Glienicke wiederum ist einer von insgesamt 19 auf der Gemeindehomepage registrierten Vereinen des Ortes.

Mit 36 Mitgliedern an der Kapazitätsgrenze

36 Mitglieder zählt die Drums-Alive-Gruppe derzeit und bewegt sich damit an der Kapazitätsgrenze – auch für die Lagerung der riesigen Pezzibälle, die nicht jedes Mal neu aufgepumpt werden können. Viele Mitglieder sind von Anfang an dabei. So auch Roswitha Horn. Sie war in den Fortbildungsangeboten des Sportbundes auf Drums Alive gestoßen und hatte zusammen mit ihrem Mann Gerhard den zweitägigen Kurs zum offiziellen Instructor absolviert. „Wir konnten uns unter dem Namen nichts vorstellen und haben erst mal gegoogelt. Dann wurde das ganz schnell zum Selbstläufer und wir haben die Gruppe gebildet“, sagt Roswitha Horn. Ursprünglich sei das Trommeln nur als Erwärmung für die Gruppe „Fit ab 50“ gedacht gewesen. Inzwischen gebe es sogar vier Übungsleiter.

„Entscheidend ist die Musikauswahl“, beschreibt die Kursleiterin das Erfolgsrezept. Dann gingen die Teilnehmer auch richtig mit. Da der Altersschwerpunkt inzwischen bei 70 Jahren liegt, seien häufig Oldies unter den Titeln. „Techno wäre für uns ein Rausschmeißer.“ Und für die jeweilige Musik entwickle sie dann eine Choreografie. Auch diesmal ist ein neuer Bewegungsablauf dabei. Das hält auch im Kopf jung.

Gehirntraining mit Spaßfaktor

Auch Gisela Bloeck empfindet die Übungen als „Gehirntraining“. Die linke und die rechte Hand hätten unterschiedliche Aufgaben und oft sogar einen voneinander abweichenden Rhythmus zu schlagen. Und so sei sie nach dem Schnuppertraining im wahren Wortsinn am Ball geblieben, erzählt die 73-Jährige, die außerdem noch in der Gesundheitssportgruppe, beim Yoga und beim Badminton mitmacht. Als Mitglied des Vereinsvorstandes organisiert sie zudem Sportfeste.

Die Musikauswahl ist für die Übungsleiterin eine Herausforderung. Zwei bis drei Stunden pro Woche bringt sie mit der Vorbereitung zu. „Man braucht Rhythmusgefühl. Ansonsten mache ich das intuitiv“, sagt Roswitha Horn, die keine diesbezügliche Fachausbildung hat und sich an ihrem eigenen Musikgeschmack orientiert. Da ist auch schon mal ein deutscher Roland-Kaiser-Titel dabei, oder Musik, die bei besonderen Sportevents gespielt wurde.

Programm für eine stimmungsgeladene Viertelstunde

Drums Alive präsentieren regelmäßig selbst Aufführungen bei Veranstaltungen. In Oranienburg werden sie zum Beispiel dabei sein, wenn im Juni die Seniorenwoche und der Regionalmarkt eröffnet werden. Durch die Vermittlung eines Berliner Chores sind sie sogar schon einmal beim Karneval in Kachtenhausen bei Bielefeld aufgetreten. „Das war super und kam gut an.“ Das aktuelle Programm umfasst mit fünf Titeln etwa eine Viertelstunde. „Das ist aber nicht unser Hauptziel“, betont Roswitha Horn. „Wir machen es aus Spaß an der Freude.“

Von Helge Treichel

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