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Oberhavel Freundeskreis für eine neue Orgel
Lokales Oberhavel Freundeskreis für eine neue Orgel
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15:16 29.10.2015
Der Kirchenmusiker Jack Day lädt zum Orgelkonzert. Quelle: Heike Bergt
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Oranienburg

Zu einem Orgelkonzert der besonderen Art lädt der Kantor der Oranienburger Nicolaikirche, Jack Day, für kommenden Sonntag, 1. November, ein: Nach seinem Spiel auf der Königin der Instrumente soll ein „Orgel-Freundeskreis“ aus der Taufe gehoben werden, der Menschen vereint, die sich für den Kauf eines neuen Instruments für die Stadtkirche einsetzen.

„Bisher haben wir aus verschiedenen Konzerten und Aktionen 8 000 Euro zusammenbekommen“, so Jack Day. Doch das reicht bei Weitem nicht aus. Denn für eine neues Instrument sind zwischen 400 000 und 500 000 Euro zu berappen, ein gebrauchtes schlage mit 250 000 bis 300 000 Euro zu Buche. Noch sei die Entscheidung im Gemeindekirchenrat nicht gefallen, welche Orgel man kaufen wolle, „aber wir wollen die ersten Schritte auf dem Weg zu einem neuen Instrument gehen“, so der Kantor.

Am kommenden Sonntag erklingt ab 17 Uhr die Ouvertüre „1812“ von Tschaikowsky, anschließend Johann Sebastian Bachs Choralvorspiele „Nun danket alle Gott“. Dem schließen sich Auszüge aus Modest Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ an. Zum Abschluss gibt es eine Improvisation auf der Orgel.

Im Anschluss, gegen 17.45 Uhr, sind alle Interessierten zu einem Vortrag und Gespräch mit einem Orgelbauer eingeladen. Er informiert zur Geschichte dieses Instruments und zu den verschiedenen Instrumententypen.

Später soll es ein Gespräch mit dem Orgelsachverständigen Klaus Eichhorn, Professor für alte Musik an der Hochschule der Künste in Bremen, geben und im Februar, „ist ein Vortrag mit dem Leiter des Orgelmuseums Malchow, Friedrich Drese geplant“. Wir machen uns damit Schritt für Schritt auf den Weg zur neuen Orgel“, beschreibt Jack Day.

Warum diese angeschafft werden soll, beschreibt der Kantor so: Das derzeitige Instrument werde oft und gern gespielt, ob jeden Dienstag um 12.15 Uhr zu den kleinen öffentlichen Konzerten, ob zu Hochzeiten und Gottesdiensten oder jeden Dienstag ab 11 Uhr für Kindergruppen zum Kennenlernen des Instruments. „Inzwischen entsteht um die Orgel eine Orgelkultur.“

Das vorhandene Instrument sei jedoch eine Orgel aus der Nachkriegszeit und ein Notbehelf: „Gutes Material war damals knapp.“ Und so könne das Instrument auch den großen Raum der Oranienburger Stadtkirche nicht so mit Klang füllen, wie es möglich und schön wäre, beschreibt der Kirchenmusiker. „Es ist einfach mehr möglich.“

Bisher gibt es bereits viele Bürger für ein neues Instrument Geld gespendet haben: drei, die mehr als 1000 Euro gaben, zehn, die mehr als 100 Euro in den Topf taten und auch Orgelliebhaber, die jeden Monat etwas überweisen, so Jack Day.

Es ginge aber im Freundeskreis nicht nur darum, Geld zu sammeln, „es kann jeder dabei sein“, ob er einer Konfession angehört oder nicht oder einfach das Orgelspiel liebt.

Wer an diesem Abend nicht dabeisein kann, kann sich jederzeit bei Kantor Jack Day melden oder dienstags ab 12.15 Uhr seinem Spiel lauschen und ihn anschließend ansprechen (0152/34 34 19 45).

Von Heike Bergt

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