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Nach dem Kahlschlag grünt es wieder

Baumschnitt auf dem Friedhof in Kremmen Nach dem Kahlschlag grünt es wieder

Mehrere Linden auf dem Friedhof in Kremmen sind so radikal beschnitten worden, dass die Sorge groß war, ob sie jemals wieder Blätter tragen werden. Tatsächlich ist ein zartes Grün schon wieder erkennbar. Allerdings gibt es weiterhin Probleme mit dem Tor, das sich nicht schließen lässt.

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Die beschnittenen Bäume auf dem Kremmener Friedhof werden langsam wieder grün.

Quelle: FOTO: Robert Tiesler

Kremmen. Das sah nach Kahlschlag aus: Mehrere Linden auf dem Friedhof in Kremmen sind dermaßen zurückgeschnitten worden, dass der Eindruck entstand, dass sie nie wieder grün werden. Im jüngsten Bauausschuss hatte der Stadtverordnete Eckhard Koop (parteilos) das Thema angesprochen. „Das war ziemlich derbe, das stimmt“, sagte Ortsvorsteher Detlef Reckin (SPD) gestern.

Allerdings wies er darauf hin, dass in jedem Jahr Baumschnittarbeiten stattfinden. An der Grabenstraße sei auch eine Weide extrem stark beschnitten worden. „Aber auch das ist wieder ein prächtiges Teil geworden“, so Reckin gestern.

Wie Bauamtsleiter Bert Lehmann gestern sagte, ist inzwischen der Baumschnitt, der lange auf dem Friedhof rumlag, weggeräumt worden. „Das war auch der Stein des Anstoßes, warum es eine Diskussion um den Friedhof gab“, so Lehmann. Nicht gelöst ist jedoch das Problem des Friedhofstores, das sich auch weiterhin nicht schließen lässt. „Es gibt auch immer wieder mal Beschwerden, dass sich Wild auf dem Friedhof aufhält.“ Allerdings gelange das über die Zäune auf das Gelände und nicht zwingend durch das Tor. Bert Lehmann habe sich mit der Friedhofsverwaltung beraten. Ergebnis: Das kaputte Tor würden die Tiere als „Notausgang“ nutzen, es sei also sogar recht nützlich, dass sich das Tor nicht schließen lasse.

Das sieht Ortsvorsteher Reckin aber anders. „Ich weiß nicht, warum sich die Verwaltung da so schwer tut“, sagte er gestern. Es sei gegenüber den Friedhofsbesuchern ein schlechtes Aushängeschild für Kremmen, wenn das Tor zu diesem Gelände kaputt sei. „Da sprechen wir ja schon länger drüber.“ Reckin will an diesem Thema dranbleiben.

Von Robert Tiesler

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