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12:49 24.12.2015
Roland Matticzk und Klaus-Dieter Hartung präsentierten das neue Logo für Hohen Neuendorf. Quelle: Helge Treichel
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Hohen Neuendorf

Wer an Hohen Neuendorf denkt, soll sich wohl fühlen. Soll an eine moderne, klimafreundlich grüne und familiäre Stadt denken, die Spaß macht. Genau darauf ziele das neu entwickelte Erscheinungsbild der Stadt ab, sagte Bürgermeister Klaus-Dieter Hartung (Die Linke) zum Jahresausklang. Ein gutachterlicher Zwischenbericht aus dem Jahr 2013 über die demografische Entwicklung in der Stadt hatte Handlungsbedarf aufgezeigt, junge Menschen und junge Familien für Hohen Neuendorf zu begeistern, um langfristig in der Stadt eine gesunde Altersmischung in der Bevölkerung zu erhalten. Für die notwendige Unterstützung in dieser Aufgabe hat die Stadtverwaltung in öffentlicher Ausschreibung die in Hohen Neuendorf und Berlin ansässige Werbeagentur Sehstern gewonnen. Ihr Geschäftsführer Roland Matticzk stellte gemeinsam mit dem Bürgermeister die ersten Ergebnisse im Rathaus vor.

Pagode, Wasserturm, Kirche: Eine Geschichte in Bildern

Zur Illustration erzählte der Agenturchef eine kleine Geschichte in Bildern, die davon handelt, dass sich drei markante Gebäude miteinander verabreden, etwas gemeinsam zu machen. Sie wollen die Stadt repräsentieren, denn sie bilden die Stadtsilhouette, wenn man von der Autobahnabfahrt Stolpe kommt und Richtung Hohen Neuendorf fährt: Himmelspagode, Wasserturm und Evangelische Kirche, eingebettet in umgebendes Grün... die charakteristischen Gebäude addiert mit der Überschrift des Leitbildes „Grüne Stadt am blauen Band der Havel“. Genau dies sind die Elemente, die das neue Stadtlogo bilden. Das neue Logo und die Stadt Hohen Neuendorf verlieben sich nun im Werbemärchen ineinander und gründen eine Familie: eine Zeichenfamilie. Roland Matticzk zeigte anhand von Beispielen, dass die Zeichensprache des Logos auch auf andere Gebäude, beispielsweise die Kirchen in den Stadtteilen, das Rathaus oder das Wasserwerk anwendbar ist, und sich diese Bildsprache daher mit der Zeit in die Stadt hinein entwickeln soll. Eine Baumwolltasche, die in der Stadtinformation für einen kleinen Obolus erhältlich ist, zeigt anschaulich, was er meint. Die Vorderseite zeigt das neue Logo unter der Überschrift „Meine Stadt“, auf der Rückseite finden sich die abgeleiteten Ideen für die Stadtteile. Diese vier stehen unter der Überschrift „Mein Zuhause“. „Wir wissen natürlich, dass sich die Menschen jetzt vielleicht noch mehr mit ihrem Stadtteil identifizieren, als mit der gesamten Stadt. Aber die Tasche versinnbildlicht, dass beides nebeneinander funktioniert. Ich kann mich als Bergfelder, Borgsdorfer oder Stolper und trotzdem gleichzeitig als Hohen Neuendorfer fühlen“, erklärte Roland Matticzk.

Die neue Homepage ist ein Beispiel

Künftig sollen sehr viele Aspekte der Stadt und ihrer Lebendigkeit in solche Bilder übersetzt und öffentlich gemacht werden. Beispiele sind schon sichtbar: Die neue Homepage der Stadt mit ihren Piktogrammen, der öffentliche Bücherschrank in Borgsdorf, das Logo des Bürgerhaushaltes, die Plakate für den Adventsmarkt am Rathaus und den Tag der offenen Tür in der Stadtbibliothek. Gerade überarbeitet Sehstern die Geschäftspapiere des Rathauses. „Wir wollen das neue Erscheinungsbild verträglich für den städtischen Haushalt einführen“, sagte Bürgermeister Klaus-Dieter Hartung. „Wenn Publikationen ohnehin aktualisiert werden müssen, bekommen sie auch gleichzeitig ein neues Gesicht. Wenn etwas neu gemacht werden muss, die neue Handschrift“. Ein Logo für den Klimaschutz, Plakate für den Bürgerhaushalt 2016, ein Seniorenwegweiser, der fast fertig ist, Gestaltungselemente für die Rundumbande für den Hallenfussball sind die nächsten Elemente, die momentan entwickelt werden.

Doch das soll nicht alles sein, versprechen Bürgermeister und Agenturchef verschmitzt lächelnd und deuten an, dass auch Bilder und Slogans erscheinen werden, die überraschen, Spaß machen und zum Schmunzeln anregen. Übrigens stammen beispielsweise auch einige der doppelsinnigen Sprüche der Berliner Stadtreinigung (BSR) aus der Feder von Roland Matticzk. Man darf also gespannt sein.

Von Helge Treichel

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