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Fünf Final-Kandidaten für Traumpaar 2016

Hochzeitswettbewerb Fünf Final-Kandidaten für Traumpaar 2016

Wer traut sich am schönsten? Bei der Hochzeitsmesse Romantica am 21. Februar im Oranien­burger Ortsteil Wensickendorf wird das Traum-Hochzeitspaar 2016 gekürt. MAZonline stellt die fünf Bewerberpaare des Endausscheids vor. Drei kommen aus Brandenburg, zwei aus Berlin. Ein Bräutigam in spe hat seinen Antrag auf einem Stück Käsetorte gemacht.

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Das Siegerpaar von 2015: Teresa Kupfer und Christopher Striese aus Berlin-Buch auf der Messemodenschau.

Quelle: Christiane Trabert

Oranienburg/Wensickendorf. Passend zum Valentinstag wird eine Woche später das Traumpaar des Jahres gekürt. Bei der Hochzeitsmesse „Romantica“ am 21. Februar von 10 bis 17 Uhr im Landhotel Classic in Wensickendorf wählen die Besucher das „Traum-Hochzeitspaar 2016“. MAZonline stellt die fünf Bewerber vor, von denen sich vier Paare in diesem Jahr trauen. Am Tag der Messe werden alle Paare vom Veranstalter eingekleidet, frisiert und gehen in Hochzeitsrobe über den Laufsteg. Das Traumpaar bestimmen die Messebesucher mit ihrem Voting.

Ein Zimmer voll getrockneter Rosen: Maik Witt (27) und Yvonne Soike (25) aus Oranienburg

„Drei Frauen und ich mittendrin.“ Ob das gut geht? Daran hegte Maik Witt (27) arge Zweifel an jenem Herrentag 2013, als er mit der Freundinnentruppe um Yvonne Soike (25) zum Heidepark nach Soltau

Maik Witt (27) und Yvonne Soike (25) aus Oranienburg

Maik Witt (27) und Yvonne Soike (25) aus Oranienburg

Quelle: Robert Roeske

aufbrach. Drei Minuten sei sie ihm etwas hochnäsig vorgekommen, dann war das Eis gebrochen und die beiden hatten nur noch Augen und Ohren füreinander. Inzwischen leben sie in der Tiergartensiedlung in Oranienburg.

Yvonne ist Bürokauffrau in einer Spedition, Maik arbeitet als Lagerarbeiter. An ihrem Geburtstag am 8. Februar 2015 hat er bei einem Essen um ihre Hand angehalten. Und weil die bestellten Ringe Verspätung hatten, half noch eine Floristin, einen Ringeersatz an einer roten Rose zu drapieren. Nicht nur diese hat Yvonne aufgehoben: „Inzwischen ist das ganze Zimmer voller getrockneter Rosen.“

Ihre Liebe mache vor allem stark, „dass wir alle Probleme gemeinsam durchstehen und er mich oft zum Lachen bringt.“ Hauptgrund für Maik, „warum wir uns füreinander entschieden haben, dass wir in 90 Prozent der Fälle einer Meinung sind. Und sie mich auch mal in den Hintern tritt, wenn ich nicht vom Sofa komme.“ Am 4. Juni wollen sie sich nun in Velten trauen lassen und den schönsten Tag im Leben in Wensickendorf genießen. „Leider ist das Oranienburger Schloss in der Festwoche zur 800-Jahr-Feier geschlossen“, bedauern sie. Ihr Kleid hat Yvonne schon bei der Messe 2015 gefunden – und er das passende Jackett. In den Flitterwochen geht’s später nach Spanien: Sommer, Sonne, Gemeinsamkeit. Darauf freuen sie sich schon heute.

Antrag auf einem Stück Käsetorte: Silje Habedank (26) und Julian Murrell (36) aus Berlin-Prenzlauer Berg

Teamwork ist bei Silje Habedank (26) und Julian Murrell (36) bereits jetzt angesagt. Denn sie arbeitet in seiner Firma für Webdesign und Suchmaschinenoptimierung. Vor zwei Jahren haben sich die beiden gefunden, leben im Prenzlauer Berg und sind eine internationale Mischung: Während Siljes Mutti Norwegerin ist, hat seine Mutter ungarisches Blut.

Silje Habedank (26) und Julian Murrell (36) aus Berlin-Prenzlauer Berg

Silje Habedank (26) und Julian Murrell (36) aus Berlin-Prenzlauer Berg

Quelle: Robert Roeske

Bei einer Party hatten sich die beiden kennengelernt, nun wollen sie Ernst machen: Am 30. Juli werden in der Wensickendorfer Kirche die Hochzeitsglocken läuten, bereits am 2. April werden sie vor der Standesbeamtin ja sagen.

„Will you marry me?“, diese Frage stand auf einem Stück Käsetorte, mit der Julian seiner Silje im Restaurant einen Antrag gemacht hatte. Käsetorte, die er gar nicht so mag, sie aber schon. Dann wusste sie, warum er sie bestellt hatte. Gefeiert wird im Freundes- und Familienkreis in Wensickendorfer Landhotel. Ringe? „Na klar!“, sagt er. Zum Kleid verrät sie nur: Es ist in klassischem Weiß. Ihre Hochzeitsreise wollen die beiden spontan machen, fest steht: Im August geht es nach Norwegen, um mit den dortigen Familienangehörigen landestypisch zu feiern.

Julian Murrell schätzt an seiner künftigen Ehefrau „ihre Sanftmütigkeit, sie ist mein Ruhepol“, so der 36-Jährige. Und sie mag vor allem „seinen Tatendrang, seine Begeisterungsfähigkeit. Und wir sind uns beide wichtig“, lautet ihre Liebeserklärung. Für Silje, die europäische Ethnologie und Skandinavienwissenschaften studiert hat, und Julian, den BWLer, beste Voraussetzungen, dass es am Tag im Job und auch nach Feierabend klappt.

Verliebt in die nette Nachbarin: Claudia Kupfer (30) und Bernhard Stange (30) aus Schönfließ

Was für eine nette Nachbarin!“, sagte sich damals Bernhard Stange, als er vor drei Jahren im Erdgeschoss eines Hauses in der Schönfließer Bieselheide Einzug hielt. Denn am selben Tag rollte auch der Umzugswagen von Claudia

Claudia Kupfer (30) und Bernhard Stange (30) mit Jakob-Alexander (2) und Lina-Andrea (4) aus Schönfließ

Claudia Kupfer (30) und Bernhard Stange (30) mit Jakob-Alexander (2) und Lina-Andrea (4) aus Schönfließ

Quelle: Robert Roeske

Kupfer und ihrer kleinen Tochter Lina-Andrea vor, die in die zweite Etage zogen. „Wir haben uns immer öfter getroffen und irgendwann aus zwei Wohnungen ein gemeinsames Haus gemacht“, erinnert sich Bernhard Stange.

Claudia Kupfer ist Inhaberin des „Glienicker Kaffeehauses“, Bernhard Stange von Beruf Außendienstmitarbeiter eines Medizinherstellers. Für beide steht der Hochzeitstermin nun fest: Am 5. November wird im Familienkreis der Bund fürs Leben geschlossen. Zuvor bewerben sie sich um den Titel „Traumhochzeitspaar 2016“. Claudias kleine Schwester hat es vorgemacht, sie wurde mit ihrem Bräutigam im letzten Jahr von den Besuchern der Hochzeitsmesse als Sieger gekürt.

Ihre Feier stellen sich beide ganz traditionell mit eleganter Robe und Ringen vor, die Söhnchen Jakob-Alexander bringen wird, und Lina-Andrea streut Blumen. Und wann war der Moment, als er wusste, sie ist es? „Im letzten Sommer, als sie mit der Eröffnung ihres Cafés viel um die Ohren hatte und ich mit den Kindern allein im Urlaub war, da wurde mir klar: Die oder keine!“ Er schätze vor allem ihre Zielstrebigkeit, „und sie ist die weltbeste Mutter für unsere Kinder“. „Er ist ehrlich, offen und wir lachen viel zusammen“, so Claudias Kompliment an ihren Bernhard.

„Ich würde dich auch in Schlabberhose heiraten“: Nadine Kunstmann (37) und Ronny Schubert (38) aus Marienwerder

Wie das Leben so spielt: Am 6. August wollen Nadine Kunstmann und Ronny Schubert den Bund fürs Leben schließen und haben dabei ihre Liebe zuvor neu entdeckt. Beide waren als Teenager schon einmal drei Jahre lang ein

Nadine Kunstmann (37) und Ronny Schubert (38) aus Marienwerder

Nadine Kunstmann (37) und Ronny Schubert (38) aus Marienwerder

Quelle: Robert Roeske

Paar. Damals, im Spreewald, in Luckau. Dann verloren sie sich aus den Augen: Die heute 37-Jährige studierte in Berlin, wurde Apothekerin und arbeitet heute bei Berlin-Chemie – Ronny (38) als Schlosser beim Stahlbau Bernau.

Beim Umzug 2006 von Nadines Freundin, die seine Schwester ist, traf man sich wieder und war sich immer noch mehr als sympathisch: „Die Vertrautheit war einfach da“, erinnert sich Nadine, die nun eine elfjährige Tochter mit in die Ehe bringt. Zusammen hat das Paar inzwischen eine achtjährige Tochter und einen sechsjährigen Sohn. Alle gemeinsam leben in einem Haus in Marienwerder.

„Schatz, willste mich heiraten?“, diese Frage habe er ihr einst gestellt, „an einem Tag, wo ich fix und alle von der Arbeit kam und mit Schlabberhose aufs Sofa sank.“ „Ich würde dich auch in Schlabberhose heiraten“, erinnern sich beide an den entscheidenden Moment. „Er ist der Anker in meinem Leben und holt mich manchmal auf den Teppich zurück“, sagt sie über ihn. „Ich liebe ihre Spontanität, die oft neue Herausforderungen bringt“, sagt er über sie. Wie aktuell einen Tanzkurs. Geheiratet wird Open-Air in der Schleusenmühle in Marienwerder. Jeder, der möchte, kann zur Trauung erscheinen, „für Babysitter ist gesorgt“, so die dreifache Mutter.

Warum es einen zweiten Brautstrauß brauchte: Antje (29) und Oliver Schmidt (27) aus Berlin-Lichtenberg

Sie können der Hochzeitsmesse gelassen entgegen sehen, denn sie haben den ganzen Stress schon hinter sich: Antje und Oliver Schmidt gaben sich bereits am 1. Juni 2013 das Ja-Wort und feierten in Wensickendorf. „Das Kleid hängt noch im Schrank, schlicht, weiß mit Stickerei, für mich perfekt“, erinnert sich Antje. Ihren Brautstrauß hatte sie

Antje (29) und Oliver Schmidt (27) mit Merle-Lina (7 Monate) aus Berlin-Lichtenberg

Antje (29) und Oliver Schmidt (27) mit Merle-Lina (7 Monate) aus Berlin-Lichtenberg

Quelle: Robert Roeske

damals ihrer Schwiegermutti, die im Krankenhaus lag, geschenkt. Am ersten Hochzeitstag hat Oliver ihr deshalb genau diesen Strauß noch einmal binden lassen. „Der steht bis heute im Schlafzimmer.“ Doch warum sich nicht trotzdem um den Titel „Traumpaar 2016“ bewerben „und das Feeling noch einmal erleben?“, sagte sich das junge Paar aus Berlin-Lichtenberg. Und Töchterchen Merle-Lina, inzwischen sieben Monate alt, will beim Voting der Messebesucher all ihren Charme mit in die Waagschale werfen.

Antje (29) ist von Beruf Beraterin bei einer Krankenkasse, Oliver (27) Orthopädietechniker. Kennengelernt hatten sich die beiden in ihrer WG, die Antje mit ihrer Zwillingsschwester bewohnte und die eine Party gab. Ein Kumpel brachte „ihn“ mit. Das ist schon zehn Jahre her. Hochzeitsreisen gab es gleich zwei: Auf die griechische Insel Thassos und nach Khao Lak in Thailand. Beide bleiben unvergessen.

Längst weiß Antje Schmidt, was sie an ihrem Oliver hat: „ Er ist sehr ehrlich, handwerklich begabt, er hat viel erreicht, ohne immer alles an die große Glocke zu hängen, und er ist eben auch sehr hübsch“, findet sie und strahlt. Er findet seine junge Frau vor allem „aufgeweckt und aufgeschlossen. Sie gibt mir das Gefühl, gebraucht zu sein.“

Von Heike Bergt

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