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Fünf Liter Farbe und 18 Stunden Arbeit

Bergfelde Fünf Liter Farbe und 18 Stunden Arbeit

Parallel zu Malerarbeiten im Schulgebäude der Bergfelder Ahorn Grundschule, verpassten die Mitarbeiter des Malereibetriebs Geißler auch den Hopsefeldern auf dem Schulhof einen neuen Anstrich. Das Unternehmen sponsorte dabei die Arbeitsleistung, lediglich die Materialkosten muss der Förderverein tragen.

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Tobias Sander, Thomas Lochow und Justin Sander (v.l.) gestalteten die Hopsefelder.
 

Quelle: Foto: Ulrike Gawande

Bergfelde.  Man mag es gar nicht glauben, in der Rekonstruktion der vier Hopsefelder auf dem Schulhof der Ahorn Grundschule Bergfelde stecken sage und schreibe 18 Stunden Arbeit. Azubi Justin Schröder, Junggeselle Tobias Sander und Altgeselle Thomas Lochow, der bereits seit 20 Jahren für den Malereibetrieb Geißler in Bergfelde arbeitet, haben mit fünf Litern weißer Markierfarbe die alten Hüpfefeldfragmente wieder hergestellt.

„Mit so einer Aktion kann man auf das Malerhandwerk und das Unternehmen aufmerksam machen, zeigen, wie kreativ der Malerberuf ist“, erklärt Stefan Geißler, Chef des 1990 gegründeten Bergfelder Familienbetriebs, der insgesamt 20 Mitarbeiter, darunter drei Frauen, beschäftigt. Und so sponsorte Geißler auch den Arbeitslohn, lediglich die Materialkosten finanzierte der Förderverein der Schule. Bereits die erste Version der Hüpffelder, wie „Himmel und Hölle“ war von Geißler gesponsert worden. In diesem Jahr hätte ihnen jedoch beinahe in den Ferien das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Und so habe man die Schulhofgestaltung mit Malerarbeiten im Schulgebäude verbinden können, so Geschäftsführer Geißler.

Sechs Klassenräume und die Flure wurden in den letzten Wochen gemalert. Dabei fand ein neues Farbkonzept Anwendung, dass von den Lehrern beschlossen worden war. Nun erstrahlen die Räume nun in sonnenwarmem Gelb und hellem Grün. „Es ist ein farbenfroher Start ins neue Schuljahr, der gute Laune macht“, ist Schulleiterin Katrin Saß mit den Arbeiten überaus zufrieden.

Die Gestaltung der Hopsefelder zeige aber, wie vielfältig der Malerberuf ist, verrät Azubi Schröder, der gerade sein erstes Lehrjahr hinter sich hat. „Es war mal eine ganz andere Arbeit“, so Altgeselle Lochow. Auch sein Kollege Sander, der im August seine Ausbildung zum Facharbeiter abgeschlossen hat, hat bisher seine Berufswahl nicht bereut. „Mir gefällt es, etwas zu verschönern und zu wissen, wie es vorher ausgesehen hat.“ Insgesamt lernen bei Geißler vier Azubis.

 

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