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Fürstenberg Argumente zur B-96 entlang der Bahntrasse
Lokales Oberhavel Fürstenberg Argumente zur B-96 entlang der Bahntrasse
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17:52 31.08.2018
Der Durchgangsverkehr auf der B 96 in Fürstenberg wird in Höhe Bergstraße bis Feuerwehr künftig nachts nur noch mit 30 km/h rollen dürfen. Quelle: Martina Burghardt
Fürstenberg/Havel,

 Der Arbeitskreis Lebendiges Fürstenberg setzt sich für die Untersuchung weiterer Varianten der B-96-Ortsumfahrung ein. Dafür sollen in einer vom Verein Brückenschlag organisierten Veranstaltung Argumente gesammelt werden.

Bernhard Hoffmann Quelle: privat

Die Stadt favorisiert nach wie vor die weiträumige Westumfahrung. Besteht nicht die Gefahr, dass die Diskussion um andere Trassen ins Leere läuft?

Bernhard Hoffmann: Nein, der Landesbetrieb Straßenwesen prüft derzeit zwei Alternativrouten westlich der Bahn. Das ist genau der richtige Zeitpunkt für uns Fürstenberger, unsere Vorstellungen einzubringen.

Die Bürgerinitiative „B 96 raus“ will eine schnelle Lösung. Wird die neuerliche Variantendiskussion den Straßenbau verzögern?

Im Gegenteil, wenn die B 96 nicht durch den Naturpark Stechlin–Ruppiner Land gebaut wird, vermeiden wir die Verzögerung, die sonst durch eine Klage der Naturschutzverbände entstehen würde.

Welche der Alternativrouten bevorzugen Sie? Aus welchem Grund?

Ich persönlich engagiere mich für eine Streckenführung auf der Westseite der Bahn so nah wie möglich neben ihr. Durch die Trassenbündelung mit der Bahn wird am wenigsten Natur zerstört. Es gibt keine zusätzlichen Barrieren. Das Erholungsgebiet zwischen Röblinsee und Peetschsee bleibt erhalten. Die Straße (L15) von und nach Lychen und Prenzlau kann einen direkten Anschluss an die B 96 erhalten, so dass die Innenstadt zukünftig auch von diesem Verkehr verschont wird. Dabei ist für mich ein ordentlicher Lärmschutz besonders wichtig.

Denken Sie, dass bei der Diskussion am Mittwoch ein repräsentatives Meinungsbild entstehen kann?

Der Wert der Veranstaltung liegt für mich zunächst darin, dass für alle Teilnehmer die Möglichkeit besteht, die verschiedenen Argumente für und gegen bestimmte Routen anzuhören und miteinander abzuwägen. Solch eine öffentliche Diskussion über verschiedene Trassenverläufe hat es in Fürstenberg wahrscheinlich in den letzten 15 Jahren nicht gegeben. Das Meinungsbild, das am Ende der Veranstaltung festgehalten werden soll, ist selbstverständlich nicht repräsentativ für alle Fürstenberger, aber es stellt die Meinung der hoffentlich zahlreich teilnehmenden Bürger dar und sollte daher bei den mit der Planung befassten Stellen Beachtung finden.

Der Arbeitskreis Lebendiges Fürstenberg hat sich gerade dem „Aktionsbündnis B-96-Ausbau – so nicht“ angeschlossen. Was wird dort aktuell diskutiert?

Wir haben uns im „Aktionsbündnis B-96-Ausbau – so nicht“ mit den mecklenburgischen Initiativen zusammengeschlossen, die sich gegen den übertriebenen, zum Teil fünfspurigen Ausbau der B 96 zwischen Neubrandenburg und Neustrelitz zur Wehr setzen. Die Gemeindevertretung Blumenholz mit den Ortsteilen Usadel und Weisdin hat sich vor kurzem durch einen einstimmigen Beschluss unserem Aktionsbündnis angeschlossen. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, dass der Ausbau der B 96 nicht nur nach abstrakten Straßenbaurichtlinien, sondern angepasst an die Landschaft und die Bedürfnisse der ansässigen Bevölkerung erfolgt.

Von Martina Burghardt

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