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19:10 25.02.2019
Tausende Touristen erkunden jährlich mit dem Boot, dem Fahrrad oder zu Fuß die Stadt Fürstenberg/Havel und Umgebung. Die Stadt will ihren Service weiter verbessern. Quelle: Martina Burghardt
Fürstenberg/Havel

 Mehrere Projekte hat Iris Wessolowski im Rathaus Fürstenberg/Havel angeschoben. Seit einem Jahr ist sie die Stadtmarketingbeauftragte. Ein Anlass, diese Stelle zu schaffen, war der Wunsch der Fürstenberger, den Titel „Staatlich anerkannter Erholungsort“ zu bekommen. 2005 war die Bewerbung gescheitert, hauptsächlich an der Ortsdurchfahrt der B 96. Außerdem fehlte es an Wasserwanderrastplätzen, Gastronomie, Beherbergung, Verkehrsberuhigung, Toiletten am Markt, Steganlagen. Viele Kritikpunkte wurden in den zurückliegenden Jahren angepackt.

Iris Wessolowski arbeitet seit Anfang 2018 als Stadtmarketingbeauftrage im Rathaus Fürstenberg/Havel. Quelle: Martina Burghardt

Seit Anfang 2018 liegen die Bestandsaufnahme und die daraus folgenden Aufgaben auf dem Tisch von Iris Wessolowski. Vor den Stadtverordneten berichtete sie kürzlich, welche Veränderungen in nächster Zeit anstehen. So wird derzeit der neue Internetauftritt der Stadt vorbereitet. Nicht nur optisch wird sich die Website verändern, auch der Bürger-Service soll besser funktionieren.

„Künftig können einzelne Abteilungen selbst die Daten einpflegen und so die Aktualität verbessern“, so Iris Wessolowski. Darüber hinaus soll Archiv-Material nach und nach der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. „Gut angelaufen ist das Maerker-Portal“, berichtet sie. Nicht nur die Einwohner von Fürstenberg und den Ortsteilen, sondern auch die Touristen können es nutzen, um Missstände, wie beispielsweise Müllablagerungen im Wald, bei der Verwaltung anzuzeigen.

Live-Bilder vom Kirchturm

Die seit längerem geplante Webcam, die Live-Bilder vom Stadtzentrum liefern soll, könnte bald montiert werden. Die Kirche hat zugestimmt, dass vom Kirchturm aus gesendet werden darf. Dieser Tage wird das Vorhaben mit der Denkmalschutzbehörde abgestimmt. „Der Winkel wird so eingestellt, dass einzelne Personen nicht zu sehen sind. Es geht um die Landschaft und das Wetter“, zerstreut Iris Wessolowski mögliche Bedenken.

Am Bahnhof, der für viele Touristen den ersten Eindruck von der Wasserstadt bietet, sollen künftig die Aushänge alle zwei Wochen gewechselt werden. In wenigen Tagen eröffnet außerdem ein neues Geschäft im Bahnhofsgebäude.

Bäume werden neu beschildert

In Arbeit sind mehrere Flyer mit Wanderrouten und Ausflugstipps, die zu Saisonbeginn fertig sein sollen. Darüber hinaus werden Einzelinitiativen unterstützt. Beispiel Havelpark: Zur Belebung des Baumlehrpfades plant der Verstehbahnhof derzeit gemeinsam mit der Forst ein Umweltbildungsprojekt, bei dem die Baumschilder im Havelpark erneuert werden sollen. Für den stadtnahen Bereich sollen Themen-Touren erarbeitet werden.

Der Kontakt zu Touristikern gehört zu den Aufgaben von Iris Wessolowski. Gespräche mit Dienstleistern vor Ort und Befragung von Gästen stehen deshalb auf ihrer Agenda. Sie will sich auch um eine Verbesserung der bundeslandübergreifenden Kommunikation kümmern. „Der Radweg zwischen Kleinmenow und Priepert ist so eine alte Idee, die jetzt wieder auf dem Tisch liegt“, so Iris Wessolowski, die derzeit recherchiert, ob das Projekt realisierbar ist.

„Die Stadt hat so viel Potenzial“

Von der Fördermittel-Recherche über Sponsorengewinnung für das alljährliche Wasserfest, Unterstützung bei Veranstaltungen bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit reicht das Aufgabengebiet der Stadtmarketingbeauftragten. „Die Stadt hat so viel Potenzial, das muss nach außen kommuniziert werden“, so Iris Wessolowski. Ziel ist eine lebenswerte Stadt und ein Ausflugsziel, an dem Touristen mehr als einen Tag bleiben wollen.

Die Grundlagen für die Titelvergabe „Anerkannter Erholungsort“ werden derzeit überarbeitet. Ob dann die Chancen für die Wasserstadt trotz der B 96 besser stehen, wird sich zeigen.

Von Martina Burghardt

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