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Fürstenberg Bundespolizist in Zug dienstunfähig geprügelt
Lokales Oberhavel Fürstenberg Bundespolizist in Zug dienstunfähig geprügelt
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18:02 22.05.2018
In einem Zug des Regionalexpress 5 kam es am Pfingstmontag zu einem tätlichen Angriff, bei dem am Ende ein Bundespolizist dienstunfähig geschlagen wurde (Symbolbild). Quelle: Stefan Sauer
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Fürstenberg/Havel

Ein Streit um einen Sitzplatz in einem Zug des Regionalexpress 5 spitzte sich am Pfingstmontag (21. Mai) auf Höhe des Bahnhofs Fürstenberg (an der Havel) dermaßen zu, dass am Ende ein Bundespolizist verletzt wurde. Gegen 21:30 Uhr waren drei Männer offenbar auf dem Heimweg von einem Fußballspiel mit einer Reisenden in dem Zug um einen Sitzplatz in Streit geraten. Dieser eskalierte, als einer der Männer die 46-Jährige mit einer halb vollen Bierflasche bewarf und dabei nur knapp ihren Kopf verfehlte.

Ein uniformierter Bundespolizist, der sich auf dem Weg zum Dienst befand, schritt daraufhin ein. Der Zugbegleiter schloss die drei Männer im Alter von 30 bis 33 Jahren von der Weiterfahrt mit dem Zug aus. Der Bundespolizist erteilte den dreien schließlich Platzverweise, woraufhin sie den Regionalexpress verließen.

Anschließend versuchte das Trio jedoch wieder in den Zug einzusteigen, woraufhin sich der 50-jährige Beamte den Männern in den Weg stellte. Daraufhin schlug einer der Männer, ein 33-jährige Berliner, mit beiden Fäusten auf den Brustkorb des Polizisten ein. Anschließend flüchteten die drei Männer, konnten aber in der Stadt Fürstenberg gemeinsam mit alarmierten Kräften der Polizei Brandenburg vorläufig festgenommen werden. Der Beamte erlitt durch den Vorfall mehrere Prellungen am Oberkörper und musste seinen Dienst abbrechen.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung gegen die alkoholisierten Tatverdächtigen ein. Eine Atemalkoholkontrolle ergab Werte von 1,8 bis 3,1 Promille.

Die Polizei Brandenburg führt die weiteren Ermittlungen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Die Beamten setzten die Männer nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen schließlich wieder auf freien Fuß.

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Von MAZonline

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