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Fürstenberg Feuerwehr hält Rückschau
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17:49 17.03.2019
Ernennung zum Feuerwehranwärter bei der Jahreshauptversammlung in Fürstenberg/Havel. Quelle: Martina Burghardt
Fürstenberg/Havel

 Kurz nach Mitternacht der Alarm. „H-VU Klemm“ lautet das Einsatzstichwort für die Freiwillige Feuerwehr im Juni 2018. Auf der B 96 befreien die Helfer eine schwer verletzte Fahrerin aus ihrem völlig deformierten Auto. Monate später ist die Frau wieder gesund und schreibt einen Dankesbrief an die Kameraden.

Steven Kuhrt wurde bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Fürstenberg zum Löschmeister ernannt. Quelle: Martina Burghardt

Das sind Momente, in denen die ehrenamtlichen Helfer bestätigt finden, wie wichtig ihre Arbeit ist. 14 mal wurden die Fürstenberger Feuerwehrleute im vergangenen Jahr zu Verkehrsunfällen gerufen, zum Glück waren nicht alle so dramatisch. Mit zahlreichen Bildern von Einsätzen, Übungen, Ausbildungstagen und Ausflügen aus dem vergangenen Jahr zeigten am Sonnabend bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Fürstenberg/Havel, wie vielfältig und unersetzbar deren Engagement tatsächlich ist.

Teil des gesellschaftlichen Lebens

In den Rechenschaftsberichten des Ortswehrführers Gordon Harnack und Stadtbrandmeisters Dirk Stolpe sowie der Jugendwartin Nicole Urban und Stadtjugendwart Danny Reinisch kam außerdem deutlich zum Ausdruck, wie sehr die Feuerwehr ein Teil des gesellschaftlichen Lebens in der Stadt und in den Dörfern ist.

Den Unterschied zwischen Vereinen, in denen man seinem Hobby nachgehen kann und der Feuerwehr machte Bürgermeister Robert Philipp deutlich. „Wir erwarten, dass sie sofort helfen, gut ausgestattet und ausgebildet sind“, sagte er und sprach gleichzeitig den Dank, auch im Namen der Stadtverordnetenversammlung, aus.

Dirk Steinführer (r.) ist seit 20 Jahren bei der Feuerwehr. Dafür gab es von Stadtbrandmeister Dirk Stolpe ein Ehrenabzeichen. Quelle: Martina Burghardt

„Ein ganz großes Lob“ für die Jugendarbeit kam von Gerd Ritter, stellvertretender Kreisbrandmeister. Man könne sich jedoch nicht länger darauf verlassen, den Nachwuchs an aktiven Feuerwehrleuten allein aus den eigenen Reihen zu gewinnen. „Wir müssen mehr tun“, mahnte er. Gebraucht würden 138 aktive Einsatzkräfte in allen Ortswehren, zurzeit seien es demnach 43 zu wenig, wie Dirk Stolpe erklärte. In Blumenow beispielsweise soll jetzt wieder eine eigene Jugendwehr aufgebaut werden.

Mehr Anerkennung nötig

Gerd Ritter sowie Frank Kliem, Vizepräsident des Landesfeuerwehrverbandes, sprachen auch über neue Gesetze, die auf dem Weg sind und für eine höhere Anerkennung der Leistung der Feuerwehrleute sorgen sollen. Um die Einsatzbereitschaft zu sichern, seien allerdings noch weitere Verhandlungen zu führen.

Zu Gast bei der Jahreshauptversammlung waren etliche Kameraden der Partnerfeuerwehr Wilster. Wehrführer Ralf Theede lud die Fürstenberger schon jetzt zum Oktoberfest und zur 150-Jahr-Feier der Wehr nach Wilster ein.

Mehrere Kameraden wurden während der Jahreshauptversammlung befördert, einige erhielten das Ehrenabzeichen für 20-jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr.

Von Martina Burghardt

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