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Fürstenberg Generationenforum in der Gedenkstätte
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14:59 05.08.2018
Bereits in der Vergangenheit hat es in Ravensbrück ein Performance-Projekt mit Menschen aus aller Welt gegeben. Quelle: Cindy Lüderitz
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Ravensbrück

Beim 14. Ravensbrücker Generationenforum treffen vom 5. bis 9. August 40 Jugendliche und junge Erwachsene aus Deutschland und zahlreichen Ländern mit vier Überlebenden des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück zusammen. Emmie Arbel und Batsheva Dagan aus Israel, Selma van de Perre aus England und Judit Varga aus Ungarn werden in mehreren Gesprächsrunden über ihr Verfolgungsschicksal berichten und mit den Jugendlichen diskutieren. Bei den Teilnehmern handelt es sich um Schülerinnen und Schüler der Irena-Sendler-Schule aus Hamburg und Jugendliche aus dem ganzen Bundesgebiet sowie die Freiwilligen der internationalen Workcamps, die derzeit in der Gedenkstätte Ravensbrück stattfinden.

Die Gespräche mit den Überlebenden bilden den Ausgangspunkt für das Projekt „Sound in the Silence“. Unter Anleitung des künstlerischen Leiters Dan Wolf (USA), des Sound-Künstlers Christian W. Find (Deutschland), der Tänzerin Katarina Rampackova (Slowakei/Spanien), des Dramaturgen Jakub Roszkowski (Polen) und des Rappers Tommy Shepherd (USA) werden die Teilnehmer des Generationenforums eine Performance erarbeiten, die ihrer Beschäftigung mit der Geschichte der ehemaligen Häftlinge und mit dem historischen Ort Ausdruck verleiht. Die Performance wird am Donnerstag, 9. August 2018, 9.30 Uhr in der Gedenkstätte Ravensbrück dargeboten. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei, heißt es in einer Mitteilung.

Gedenkstättenleiterin Dr. Insa Eschebach: „Wir sind glücklich und dankbar, dass beim Generationenforum Überlebende und junge Menschen intensiv ins Gespräch über die Geschichte des KZ Ravensbrück und die bis in die Gegenwart reichenden Nachwirkungen kommen. Dies ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie der in Fachkreisen viel beschworene Übergang vom kommunikativen zum kulturellen Gedächtnis, von der Erlebnisgeneration zu den Nachgeborenen von Überlebenden, Künstlern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen gemeinsam gestaltet wird.“

Das Ravensbrücker Generationenforum und das Projekt „Sound in the Silence“ sind das Ergebnis einer Kooperation der Gedenkstätte Ravensbrück mit der Dr. Hildegard Hansche Stiftung, dem Hamburger Stadtteil- und Kulturzentrum MOTTE und dem Projekt „Zeitlupe“ der RAA Mecklenburg-Vorpommern. Die Einladung der Überlebenden wird durch die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung, Zukunft“ unterstützt. Die Veranstaltung wird mit Mitteln des Brandenburgischen Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport gefördert.

Von MAZonline

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