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Oberhavel Funker sind mit der Welt in Kontakt
Lokales Oberhavel Funker sind mit der Welt in Kontakt
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00:16 16.04.2017
Rund um den Mutzer Timpberg wird am 22. April gefunkt. Quelle: Foto:CL
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Klein-Mutz

Antarktis, Bahamas, Australien, Bermudas, Kuba – bis in die entlegensten Winkel der Erde ist die Kunde vom Zehdenicker Festjahr schon gedrungen. Zumindest kam dort das Rufzeichen „DL800ZEH“ an – dabei handelt es sich um ein Sonderzeichen, das anlässlich der 800-Jahrfeier im vergangenen Jahr für den Funkverkehr freigeschaltet wurde.

Insgesamt 5300 Funkverbindungen in 105 Länder konnten die Funker des 13 Mitglieder zählenden Ortsverbandes Y01 Uckermark herstellen – seit Mai 2016 funken sie auf der Festwelle.

Und bevor das Sonderzeichen Ende April wieder vom Netz geht, soll am 22. April auf dem Hohen Timpberg in Klein-Mutz ein „Field Day“ begangen werden – so nennen Funkamateure den Tag, an dem sie mit Sack und Pack, mit Sender und Antenne nach draußen ziehen. Unter freiem Himmel können Besucher verschiedene Funkbetriebsarten im UKW-Bereich und auf Kurzwelle kennenlernen. Hauptziel der Veranstaltung ist die Verbreitung des Sonderrufzeichen DL800ZEH, sagt der Zehdenicker Funker Jan Wittke.

Wer wie er als Funkamateur aktiv werden möchte, muss bei der Bundesnetzagentur eine Prüfung ablegen und bekommt dann ein einmaliges Rufzeichen zugeteilt.

Das Rufzeichen zur 800-Jahrfeier in Zehdenick wurde für ein Jahr freigeschaltet. Was bei einem Gespräch unter Funkern ausgetauscht wird, ist sehr unterschiedlich, sagt Wittke. Grundsätzlich würden das Rufzeichen, Name, Standort und Informationen zum Signalrapport ausgetauscht. „Wenn genug Zeit ist, wird auch mal über das Wetter, Erlebnisse und über die verwendete Technik gesprochen.“

Allerdings gibt es auch ein Thema, das weltweit tabu ist, wenn man auf derselben Wellenlänge ist: Politik. „Wir haben ein grenzüberschreitendes Hobby und da hat Politik nichts zu suchen“, so Jan Wittke.

Von Cindy Lüderitz

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