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Oberhavel Gab die Verwaltung private Daten raus?
Lokales Oberhavel Gab die Verwaltung private Daten raus?
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15:48 23.12.2015
Kremmener bekommt eine „Online-Landkarte“. Quelle: MAZ
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Kremmen

Charlott-Luise Stolzenberg aus der Kremmener Verwaltung wehrt sich gegen den Vorwurf, private Kontaktdaten an ein Unternehmen rausgegeben zu haben. CDU-Fraktionschef Frank Bommert hatte sich beschwert, dass er einen Werbeanruf bekommen habe, dort berief man sich auf eine Zusammenarbeit mit der Stadt Kremmen. Bommert wollte wissen, wie ihn diese Firma auf dem Handy erreichen konnte. Auch Eckhard Koop (parteilos) hatte so einen Anruf erhalten. Die Anrufer seien dreist gewesen.

Tatsächlich wird momentan an einem interaktiven Kartensystem gearbeitet, wie es das schon in der Gemeinde Oberkrämer gibt, die bereits mit dem System der Revilak-Kartografie online gegangen ist. Es solle, so Stolzenberg, einen Bürgerservice bieten – Straßen, Einrichtungen und Sehenswürdigkeiten. „Dazu gehört auch, Kremmener Firmen die Gelegenheit zu geben, in der Karte ihren Firmensitz zu präsentieren und durch Anklicken Informationen zum Unternehmen zu veröffentlichen“, so Charlott-Luise Stolzenberg. Es gebe in Kremmen schon Broschüren und Faltpläne, hier gehe es nun um eine „Online-Landkarte“. Bei anzeigenfinanzierten Medien würden die Mitarbeiter Firmen ansprechen, den Gewerbetreibenden stehe frei, mitzumachen oder nicht.

Stolzenberg betonte aber, dass keine privaten Telefonnummern herausgegeben worden seien. Die Stadt Kremmen will nun nach den Beschwerden auf die Erstellung anzeigenfinanzierter Medien verzichten.

Von Robert Tiesler

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