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Oberhavel Ganz typische Schäden
Lokales Oberhavel Ganz typische Schäden
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00:29 01.06.2015
Bauleiter Wolfram Schwelgin Quelle: Andrea Kathert
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Germendorf

Bauleiter Wolfram Schwelgin erzählt, wie die Schäden am Kirchturm in Germendorf zustande gekommen sind.

MAZ: Wie steht es um den Zustand des Kirchturms?

Wolfram Schwelgin:Die Bausubstanz ist besser als bei vielen anderen Kirchen. Da haben wir schon ganz andere Überraschungen erlebt. Manchmal standen wir vor einer tadellos aussehenden Wand und als wir etwas befestigen wollten, fanden wir große Hohlräume dahinter.

Und wo sind die größten Schäden zu erkennen?

Schwelgin:Es ist vor allem das Mauerwerk oberhalb der Kirchturmuhr. Dort sind die meisten Abscherbelungen, also Absplitterungen an den Ziegelsteinen zu finden. An der Westseite, der Wetterseite, ist das besonders deutlich zu sehen.

Wie sind denn die Schäden am Mauerwerk des Turmes zu erklären?

Schwelgin:Man hat zum Verfugen der Ziegelsteine Zement verwendet, der sehr hart wird. Eigentlich muss dafür Fugenmörtel genommen werden, damit der Ziegelstein das härteste Material darstellt. Feuchtigkeit und Sonne führen zu Spannungen am Mauerwerk. Die Ziegel konnten sich wegen der Zementfuge nicht ausdehnen und splitterten. Unterhalb der Ziffernblätter wurde Kaltmörtel verwendet, der hat zu wesentlich weniger Schäden geführt. Gerade Kirchen haben keine Abdichtungsebene wie es bei neueren Eigenheimbauten der Fall ist.

Von Andrea Kathert

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