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Oberhavel Gasteltern gesucht
Lokales Oberhavel Gasteltern gesucht
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15:48 30.07.2018
Wollen Schülern ermöglichen, in Gastfamilien die deutsche Sprache zu lernen:Julia Romano (r.) und Ludmilla Herrmann. Quelle: Heike Bergt
Oranienburg

26 Jahre ist es her, dass Ludmilla Herrmann in Kiew das deutsche Kulturzentrum mitbegründet und danach zehn Jahre geleitet hatte. Sie hat dort Festivals, Veranstaltungen und Begegnungen zwischen den Menschen und ihren Kulturen organisiert. Kinder haben dort die deutsche Sprache erlernt. Inzwischen ist sie seit 15 Jahren mit ihrer Familie in Oranienburg zu Hause, engagiert sich auch hier für Kontakte und das menschliche Miteinander zwischen beiden Ländern.

Zusammen mit Julia Romano und dem Verein „Fabi“ ist sie nun auf der Suche nach Gastfamilien in Oranienburg und dem Umland Orten. Es geht um Jugendliche aus der Ukraine, im Alter ab 16 Jahren, die gern nach Deutschland kommen würden. „Sie sollen hier die deutsche Sprache lernen oder ihre Sprachkenntnisse verbessern“, so Ludmilla Herrmann. Das Interesse sei groß. Wenn möglich, soll es jetzt schon zum Schuljahresbeginn losgehen, aber auch später.

„Je nachdem, wo wir Gasteltern finden, würden wir uns dann um einen Platz in den Schulen kümmern“, so Julia Romano.

Der Verein für Familien- und Jugendhilfe, Bildung und Erziehung (FaBi – e.V.), dem beide angehören, hat das Ziel, Bildung in den Bereichen Inklusion, Integration und Familienhilfe auf der Basis eines christlichen Menschenbildes zu gestalten. „Das Bewusstsein gegenüber der Gleichwertigkeit eines jeden Menschen ist uns diesbezüglich sehr wichtig. Somit heißen wir Menschen, unabhängig von ihrer kulturellen oder familiären Herkunft, politischen Einstellung und Religion bei uns willkommen.“ Der Verein ist auf dem Weg, in Oranienburg eine Gesamtschule zu gründen.

„Nun wollen wir helfen, Gastfamilien zu finden“, so Julia Romano. Es können Familien mit Kindern ebenso sein wie jung gebliebene Rentner und Vorruheständler, die sich, nachdem die eigenen Kinder aus dem Haus sind, über junges Leben in den eigenen vier Wänden freuen würden, beschreibt es Julia Romano. „Die Jugendlichen aus der Ukraine sollen hier ab der 10. Klasse ein Jahr lang die Schule besuchen.“

Für die Gastfamilien gibt es monatlich einen Aufwandsentschädigung in Höhe von 300 Euro für Kost und Logis. Die Schüler sind auch über den Verein Fabi versichert, so Julia Romano.

Voraussetzungen, um sich zu bewerben, gibt es nicht, „Wichtig ist vor allem der Familienanschluss und dass sie in einer Gemeinschaft leben und lernen.“

Wer dazu bereit ist, jemanden aufzunehmen, kann sich bei Julia Romano und dem Verein „Fabi“ unter 0176/43 97 54 27 oder bei Ludmilla Herrmann unter 0176/21 86 65 18 melden.

Von Heike Bergt

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