Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Oberhavel Geballte Medienkompetenz
Lokales Oberhavel Geballte Medienkompetenz
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:12 09.11.2017
Matthias Specht (Geschäftsführender Referent LMB), Jana Kahrau (Projektleiterin der Oase) und Bildungsministerin Britta Ernst (v.l., SPD) mit dem neuen JIM-Schild. Quelle: Enrico Kugler
Velten

Was sind eigentlich Medien? Die Antworten von Veltener Jugendlichen prangen auf gelben Klebezetteln an der Wand des Jugendclubs Oase: Politik, Buch, Youtube, Whats App, Handy, Zeitungen, Instagram, Facebook, Google und gleich mehrmals Werbung. Rundfunk und Fernsehen fehlten.

Veltens Jugendclub „Oase“ wurde vom Landesfachverband Medienbildung Brandenburg zum Jugendinformations- und Medienzentrum, kurz JIM ernannt.

Gestern erhielt der vor zwanzig Jahren gegründete Jugendclub als sechszehnte Einrichtung im Land Brandenburg die Auszeichnung Jugendinformations- und Medienzentrum, kurz JIM. Landrat Ludger Weskamp (SPD) erinnerte an Michael Endes Kinderhelden Jim Knopf, auch der sei neugierig gewesen. Und so werde sich zukünftig auch die „Jim Oase Velten“ eine völlig neue Welt erschließen können. Eine Welt in der man sich verlieren könne, wie Brandenburgs neue Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) in ihrer Rede betonte.
Es war einer der ersten Auftritte der seit 28. September im Amt befindlichen Ministerin, die sich freute, dass es mit irischer Folkmusik und einem „schönen Text“ auch einen kulturellen Input gegeben habe. Außerdem habe sie interessiert dem Bericht von Stefan Zaboroswski, dem Leiter der SPI-Stiftung Brandenburg, seit 2010 Träger des Jugendclubs, aus dem Arbeitsalltag im Bereich der offenen Jugendarbeit gelauscht. Diese Arbeit wird sich in Velten zukünftig verstärkt auch dem Bereich Medien zuwenden. Dazu hat Jugendclubmitarbeiter Uwe Drieschmann in 30 Tagen die Ausbildung zum Medienpädagogen abgeschlossen. Eine der geforderten Standards, um ein JIM-Standort zu werden.

20 Stunden pro Woche muss Drieschmann zukünftig medienpädagogische Angebote aus sechs Handlungsfeldern den Jugendlichen anbieten. Und mit mindestens einer Schule am Ort zusammenarbeiten. So lauten weitere JIM-Kriterien, erklärte Matthias Specht, geschäftsführender Referent des Landesfachverbandes Medienbildung Brandenburg (LMB), die seit 2005 Jugendmedienzentren im Land zertifizieren.

Es sei ein verantwortungsvolles Angebot, betonte Britta Ernst. „Sie gehen das Wagnis ein, sich auf ein Medium einzulassen, dessen Zukunft sie auch nicht kennen.“ Daher müsse man auch stets die Risiken mit im Blick behalten, und die Jugendlichen darüber aufklären, wie man mit Daten umgehe und wie man Fakenews von echten Nachrichten unterscheiden kann.

Von Ulrike Gawande

Eine Studie der IHK Potsdam offenbart teils überraschende Erkenntnisse zur wirtschaftlichen Entwicklung des Landkreises. Dieser befand sich zuletzt durchgängig im Aufwärtstrend, darauf ausruhen können sich Unternehmen, Kommunen und der Landkreis jedoch nicht.

11.11.2017

Nach dem Unfall mit tödlichen Ausgang in der Germendorfer Allee in Oranienburg fragen sich Anwohner des Lindenweges: Wie konnte man bei diesem dichten Nebel in der Germendorfer Allee nur überholen?

08.11.2017

Dass Johannes Otto, der seit Juli neuer Jugendkoordinator von Hennigsdorf ist, ursprünglich eine Ausbildung zum Mediengestalter absolviert hat, ist nicht zu übersehen, wenn man einige Erfolge seiner bisherigen Arbeit als Schulsozialarbeiter der Diesterweg-Oberschule betrachtet. Doch der 39-Jährige hat noch viele andere Pläne für die Jüngsten in Hennigsdorf.

08.11.2017