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Oberhavel Gedenken an Klaus Schröder
Lokales Oberhavel Gedenken an Klaus Schröder
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20:15 26.03.2018
Trauer um Klaus Schröder: Spieler der Hennigsdorfer Rugbymannschaft am vergangenen Samstag. Quelle: Verein
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Hennigsdorf

Am Samstag nahm die Rugby-Männermannschaft des SV Stahl Hennigsdorf auf ihre Art und Weise Abschied von Klaus Schröder. Vor dem Antritt ihres ersten Heimspiels gegen die BSC Bruisers gedachten sie des Verstorbenen mit einer Schweigeminute. Klaus Schröder verstarb völlig unerwartet am 5. Februar diesen Jahres im Alter von nur 60 Jahren.

Bereits im Alter von sieben Jahren hatte er mit dem Rugbysport angefangen. Der 39-fache Nationalspieler der DDR feierte in der 70er und 80er Jahren insgesamt 15 Meisterschaften mit Stahl Hennigsdorf. Nach der politischen Wende in Deutschland spielte Schröder viele Jahre in der ersten und zweiten Rugby-Bundesliga. „Er war auf seiner Position einer der besten Spieler in Deutschland, dazu noch ein Pfundskerl und ein absolut feiner Mensch“, bedauert Olaf Laetsch den Tod seines langjährigen Mitspielers. Als Trainer engagierte sich Schröder über viele Jahre hinweg im Nachwuchsbereich des SV Stahl Hennigsdorf. Bis zum letzten Tag war er eine Stütze in der Hennigsdorfer Old Boys Mannschaft . „Wenn es eine perfekte Nummer 9 im Rugby gibt, dann war es Klaus Schröder. Er war immer ein absolut fairer Sportsmann. Trotz seiner nur 160 Zentimeter Körpergröße war Klaus ein ganz großer“, erinnert sich Rugby-Abteilungsleiter Olaf Laetsch.

Klaus Schröder wurde bereits am 23. Februar in Hennigsdorf beigesetzt. Mehr als 250 Menschen erwiesen ihm dabei die letzte Ehre. Darunter viele ehemalige Rugby-Weggenossen, die aus ganz Deutschland anreisten sowie Lehrerkollegen und Schüler des Oranienburger Louise-Henriette-Gymnasiums, wo Schröder viele Jahre als Lehrer tätig war.

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Von Knut Hagedorn

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