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Gedenken an den Mauerfall

Hohen Neuendorf Gedenken an den Mauerfall

Am ehemaligen Mauerstreifen in Hohen Neuendorf wurde des Falls der Berliner Mauer vor 28 Jahren gedacht: „28 Jahre rein in die Scheiße, 28 Jahre raus aus der Scheiße.“

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Bürgermeister Steffen Apelt (l.) und Vize-Stadtverordnetenvorsteher Holger Mittelstädt während der Gedenkveranstaltung.

Quelle: Stadtverwaltung Hohen Neuendorf

Hohen Neuendorf. Worte des Gedenkens fanden Bürgermeister Steffen Apelt (CDU) und Holger Mittelstädt (SPD) als stellvertretender Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstagabend anlässlich des 28. Jahrestags des Falls der Berliner Mauer bei einer Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung am jüngst aufgestellten Mauersegment in der Florastraße in Hohen Neuendorf.

Bürgermeister Steffen Apelt betonte in seiner Ansprache an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze die Bedeutung der Kommunalpolitik im Prozess des Zusammenwachsens von Ost und West.

An ein Zitat aus einer Diskussionsrunde erinnerte Holger Mittelstädt. Seinerzeit habe sich jemand mit Blick auf den Bestand der Mauer von 1961 bis 1989 über die Dauer des Zusammenwachsens beschwert: „28 Jahre rein in die Scheiße, 28 Jahre raus aus der Scheiße“, zitiert der Kommunalpolitiker. Mittelstädt erinnerte daran, dass die Mauer nun also ebenso lange gefallen sei wie sie überhaupt Bestand hatte. „Wir sollten dankbar sein“, appellierte er. Es sollte nicht nur dem Aufmerksamkeit geschenkt werden, was nicht erreicht wurde, sondern auch dem, was in den vergangenen 28 Jahren geschafft wurde.

Von Helge Treichel

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