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Oberhavel Gedrängel auf dem Markt in Liebenberg
Lokales Oberhavel Gedrängel auf dem Markt in Liebenberg
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12:18 14.12.2015
Wochenende für Wochenende zieht der Liebenberger Weihnachtsmarkt tausende Gäste an. Quelle: Danilo Hafer
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Liebenberg

Wer am Wochenende den Weihnachtsmarkt auf Schloss und Gut Liebenberg besuchen wollte, brauchte etwas Geduld. Denn ganz so einfach war es nicht, einen Parkplatz zu finden. Der Weihnachtsmarkt zählt zu den beliebtesten in der Region und zieht vor allem viele Besucher aus Berlin und der Umgebung an. Wer es dann aber endlich auf das Schlossgelände geschafft hatte, wurde mit einem reichhaltigen Angebot belohnt. Bei Klassikern wie Glühwein  und Bratwurst ließ es sich besinnlich schlendern. Der Liebenberger Weihnachtsmarkt ist in erster Linie ein Markt der Handarbeit. An unzähligen Ständen präsentieren Handwerker, Künstler und Händler ihre Objekte. Und es ist wirklich für jeden etwas dabei.

Von Schmuck und Strickwaren über Honig und Käse bis hin zu Kerzen, Körben und Holzschnitzereien. Auch so manches Kuriose kann man hier entdecken. Wie etwa einen Stand mit Ocabinas. Dabei handelt es sich um ein Musikinstrument, eine Art Flöte, die komplett aus Ton hergestellt wird. In den eierförmigen Körper werden wie bei einer Flöte Löcher gebohrt. „Die Größe und Position der Löcher sind dann für den richtigen Klang verantwortlich“, erklärt Melinda Takács. Die etwa handgroßen Flöten baut ihr Vater schon so lange sie denken kann, sagt sie mit einem Lächeln. Ihre Familie lebt in der ungarischen Hauptstadt Budapest, dort werden auch die Ocabinas gebaut. Jetzt, zur Weihnachtszeit, sei die ganze Familie auf verschiedenen Märkten in Deutschland unterwegs, erzählt sie.

Wer sich weniger für ausgefallene Musikinstrumente, dafür aber für Kunst interessierte, war bei Hubert und Dagmar Ilchmann genau richtig. Die beiden betreiben die Galerie „Thomsdorfer Kunstkaten“ und sind bereits zum siebten Mal auf dem Liebenberger Weihnachtsmarkt. „Wir kommen aus dem nördlichsten Zipfel von Brandenburg, da bietet der Weihnachtsmarkt hier eine gute Möglichkeit, uns zu präsentieren“, sagt Hubert Ilchmann. Acht Künstler vertreten die beiden. Das Repertoire reicht dabei von Malerei, Grafik und Fotografie bis Schmuck, Keramik und Plastik. Besonders stolz seien sie darauf, die neusten Lithografien von Armin Müller-Stahl präsentieren zu können. „Die Arbeiten hat er erst im November fertig gestellt, sie sind also ganz frisch“, so Hubert Ilchmann. Einige habe er davon auf dem Weihnachtsmarkt schon verkaufen können.

Wer bei dem kalten Wetter seine Mütze vergessen hatte, konnte sich bei Carsten Dürke gleich ein neues Modell aussuchen. Besonders auffällig ist das große Angebot an Schiebermützen. Und keine gleicht der anderen. „Die Stoffauswahl und das Design ist etwas, was uns sehr am Herzen liegt“, sagt Carsten Dürke. Er betreibt das Geschäft zusammen Stephan Róka, der auch die Idee zu dem ganzen Vorhaben hatte. „Also Stephan ist der Hutmacher von uns beiden, ich verkaufe sie nur“. Dabei sei Stephan Róka eigentlich gelernter Kunstschmidt. Erst später habe er sich das Wissen bei einer Berliner Hutmacherin angeeignet. Vor vier Jahren hat er das Projekt ins Leben gerufen – in diesem Jahr ist dann Carsten Dürke dazu gestoßen. „Wir sind jetzt soweit, dass wir langsam davon leben können“, sagt er. Das Besondere sei, dass die beiden keinen eigenen Laden haben, sondern ihre Mützen nur auf Märkten anbieten. So wie am Wochenende in Liebenberg.

Von Danilo Hafer

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