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Geflügel-Stallpflicht größtenteils aufgehoben

Oberhavel Geflügel-Stallpflicht größtenteils aufgehoben

Im Landkreis Oberhavel wird die Stallpflicht für Geflügel größtenteils aufgehoben. Sie gilt nur noch in Teilen von Kremmen, Zehdenick und Fürstenberg. Nicht erlaubt in Oberhavel sind allerdings weiterhin Geflügelschauen. Die Seuchenlage sei unter Kontrolle, so die Amtsärztin.

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Das Geflügel darf fast überall wieder raus. (Symbolbild)

Quelle: picture-alliance/ dpa

Oberhavel. Die Stallpflicht für Geflügel in Oberhavel ist bis auf wenige Gebiete aufgehoben. Das geht aus einer Mitteilung der Kreisverwaltung vom Dienstag hervor. Die bisherigen Anordnungen vom 14. November 2016 entfallen. Durch die Landkreise und kreisfreien Städte in Brandenburg sei nur noch in besonderen Risikogebieten eine Stallpflicht anzuordnen. Diese sind für Oberhavel die Wildvogeleinstandsgebiete, vor allem in der Zehdenicker Tonstichlandschaft und im Kremmener Luch.

Die Stallpflicht gilt weiter in Tornow (ohne Neu-Tornow, Neubau und Ringsleben). Außerdem in Beetz (ohne Ludwigsaue und Neu-Ludwigsaue), Kremmen, Orion, Sommerfeld und den Staffelder Gemeindeteil Dorotheenhof. Betroffen sind auch weiterhin Burgwall, Marienthal, Mildenberg, Zehdenick mit Karlshof, die Siedlung II, Zehdenick Ausbau, Wolfsgarten und Neuhof.

Ausstellungen, Märkte und Veranstaltungen ähnlicher Art mit Geflügel und in Gefangenschaft gehaltenen Vögeln sind in Oberhavel weiterhin untersagt. Ausnahmen gibt es für Veranstaltungen mit Tauben. Genehmigungen dafür müssen beim Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt (VLÜA) Oberhavel eingeholt werden.

„Die Seuchenlage scheint derzeit unter Kontrolle und ermöglicht die schrittweise Lockerung der Stallpflicht“, sagt Amtstierärztin Uta Gallitschke. „Das Risiko eines Eintrags von Geflügelpestviren und damit einer weiteren Verbreitung in Hausgeflügelbeständen ist jedoch permanent vorhanden. Daher sollte es im Interesse aller Geflügelhalter sein, durch hygienische Maßnahmen ihren Tierbestand davor bestmöglich zu schützen.

Infos gibt es per E-Mail: veterinaeramt@oberhavel.de oder per Telefon unter 03301/6 01 62 22.

Von MAZonline

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