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Oberhavel Gegen eine Spende: Blick auf die Altstadt
Lokales Oberhavel Gegen eine Spende: Blick auf die Altstadt
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20:58 11.09.2017
Blick auf die Kremmener Altstadt. Quelle: Robert Roeske
Kremmen

Am Anfang lief die Aktion an der Kremmener Nikolaikirche noch schleppend. Kein Wunder, es regnete am Freitagnachmittag. Aber dann, als sich mit Beginn des Erntefestes der Kirchplatz füllte, ging es dann doch los. Eine Hebebühne brachte Interessierte bis auf eine Höhe von 25 Metern. Von dort aus gab es einen schönen Ausblick auf die Kremmener Altstadt. Mitfahren durfte, wer eine Spende von mindestens 10 Euro da ließ. Denn die Aktion hatte einen Hintergrund.

Das Kirchenkreuz muss repariert werden. Quelle: Robert Roeske

Das Kreuz oben auf der Nikolaikirche muss repariert werden. Es stehe schief und sei locker, sagte Matthias Dill von der evangelischen Gemeinde. Alle Versuche mit Hebebühnen dort ranzukommen, sind bislang gescheitert. Sie waren immer zu kurz. Das Kreuz befindet sich in 31 Metern Höhe, so weit reichte die rangeschaffte Technik nicht, wie Matthias Dill sagte. Es muss also Geld her, um eine Hebebühne nach Kremmen zu bringen, die höher reicht.

Die Altstadt mit dem Gemeindehaus. Quelle: Robert Roeske

25-mal fuhr die Hebebühne von Jörg und Ramona Dümmer aus Bärenklau am Freitagabend hoch und runter. Am Ende kamen auf diese Weise 250 Euro zusammen. Auch Matthias Dill selbst nutzte die Chance, um hochzufahren. „Da habe ich dann auch gleich festgestellt, dass auch das Ziffernblatt der Uhr marode ist“, erzählte er am Montag.

Die Hebebühne an der Kirche. Quelle: Robert Roeske

Nun geht es darum, jemanden zu finden, der eine entsprechende Hebebühne hat, um an das Kirchenkreuz ranzukommen. Innerhalb der nächsten zwei Wochen sollen die Arbeiten dann bereits durchgeführt werden, kündigte Matthias Dill an.

Von Robert Tiesler

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