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Geh- und Radweg in Teschendorf freigegeben

Techendorf Geh- und Radweg in Teschendorf freigegeben

Sechs Monate lang haben die Bauarbeiter gebraucht – am Donnerstag wurde das Teilstück des Radweges an der Bundesstraße 96 in Teschendorf der Öffentlichkeit übergeben.

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Wieder ein Stück freie Fahrt an der Bundesstraße 96. Ein Schnitt – und der Radweg ist frei.

Quelle: FOTO: Stefan Blumberg

Teschendorf. Ellen Zimmermann ist begeistert. Die passionierte Radfahrerin aus Teschendorf ließ es sich nicht nehmen, die offizielle Eröffnung des 240 Meter langen Geh- und Radweges innerhalb von Teschendorf live mitzuverfolgen. Gestern, kurz nach 13 Uhr, wurde das Band für die Freigabe durchschnitten. „Das ist eine große Erleichterung, wenn man mit dem Fahrrad nach Löwenberg will“, sagte sie. Angetan ist sie von der Ampel, die im Zuge der Baumaßnahmen am Ortsausgang Richtung Löwenberg installiert wurde. „Wir haben hier viele, die auf den Rollstuhl angewiesen sind. Für sie ist die Ampel ideal. Außerdem kommen sie jetzt einfach über die Straße, da an diesen Stellen keine Absätze mehr sind.“

Bürgermeister Bernd-Christian Schneck betonte bei der Freigabe, dass es sich wahrlich um ein kleines Stück Radweg handele, aber auch um ein kompliziertes und zugleich wichtiges Stück. „Dass die Ampelanlage dazu kam, war überraschend. Sie ist gut für die Sicherheit in diesem Bereich.“ 200 000 Euro kostete diese Baumaßnahme, die von Karin und Ortwin Muth geplant und von Oktober 2016 bis Mai 2017 von der Firma Gartenbau Gerth umgesetzt worden war. Die Gemeinde Löwenberger Land und der Landesbetrieb Straßenwesen Eberswalde (Elke Hachmann war gestern selbst dabei) teilten sich die Baukosten. Zu den relativ hohen Kosten kam es, da es unter anderem umfangreicher Abstimmungen zu Leitungsverlegungen mit der Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg und der Telekom bedurfte. Zur Erhaltung der Bäume wurden punktuell Wurzelbrücken in den Weg integriert. Im Bereich des Durchlasses am Fünfrutengraben musste eine Schwerlastwand aus Beton errichtet werden.

Ebenfalls eine begeisterte Radfahrerin ist Erika Herrmann. „Jetzt kommen wir ohne Probleme nach Löwenberg, um einzukaufen. Die Umwege können wir uns nun sparen. Wir sind oft durch den Wald und über Linde nach Löwenberg gefahren. Und hatten im Wald auch Angst“, sagt die Teschendorferin. „Schön wäre es jetzt noch, wenn es einen Radweg nach Nasenheide gäbe.“

Bürgermeister Bernd-Christian Schneck dazu: „Wir hoffen, dass der Bau 2018 umgesetzt wird.Und dann wäre es schon, den Radweg von der B 96 nach Grüneberg hinzubekommen, um irgendwann bis nach Zehdenick fahren zu können.

Von Stefan Blumberg

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