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Gehweg in Groß-Ziethen eingeweiht

Eröffnung nach sieben Monaten Bauzeit Gehweg in Groß-Ziethen eingeweiht

Rund sieben Monate hat es gedauert, bis der 900 Meter lange Gehweg durch Kremmens Ortsteil Groß-Ziethen fertiggestellt wurde. Am Freitag wurde er feierlich eingeweiht. Lieber aber wäre den Bürgern, wenn auch endlich die Straße durch den Ort grundständig saniert werden würde. Bürgermeister Sasse hat dahingehend jedoch wenig Hoffnung. Ist doch das Land zuständig.

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Eröffnung des neuen Fußweges in Groß-Ziethen.

Quelle: Foto: Ulrike Gawande

Groß-Ziethen. Auch wenn bei Groß-Ziethens Ortsvorsteherin Astrid Braun zur Einweihung des neuen Fußweges durch den Ort die Freude überwiegt, bedauert sie doch, dass es für das Projekt Ortsdurchfahrt keine Gesamtlösung gegeben habe. Sie verriet, dass sie mit Schmunzeln das Eröffnungsdatum – Freitag, der 13. – zu Kenntnis genommen habe. „Das passt zu der ganzen Maßnahme.“

Einweihung am Freitag, den 13.

Nach 7 ½ Monaten Bauzeit wurde nun in Anwesenheit von Kremmens Bürgermeister Klaus-Jürgen Sasse (SPD) der 900 Meter lange Gehweg mit einer durchschnittlichen Breite von 1,50 Meter seiner Bestimmung übergeben. Braun: „Es ist ein gelungenes Ergebnis, auch wenn immer wieder Kompromisse und Absprachen nötig waren.“ Die Kosten des Projektes belaufen sich nach Aussage des Bauamtes auf 400 000 Euro, inklusive Planung. Für den kommunalen Teil gäbe es 86000 Euro an Fördermitteln.

Kostenpunkt: Rund 400 000 Euro

Doch noch längst ist nicht alles fertig gestellt. Den Bereich zwischen Straße und Gehweg hat sich das Unkraut erobert und elf Straßenlaternen nutzen eher den Autofahrern als den Fußgängern. Hintergrund dafür ist, dass zum Zeitpunkt des Baus der Straßenlaternen ein anderer Verlauf für den Fußweg geplant gewesen sei, erklärt Bürgermeister Sasse. Eigentlich sollte schon vor Jahren die komplette Ortsdurchfahrt erneuert werden, man habe sogar eine Übernahme der Landesstraße 17 erwogen. „Der Landesbetrieb wollte nur die gesamte Straße von Staffelde bis Schwante abgeben, aber keine Teilstücke“, erinnert sich Sasse. Und mit der Gemeinde Oberkrämer habe man sich damals nicht einigen können.

Elf Laternen werden gedreht oder umgesetzt

So hat man mit der Straßenbeleuchtung begonnen, mit dem Fußweg weitergemacht und hofft weiter auf eine grundständige Sanierung der Straße in der Zukunft. „Am Straßenbau können wir nichts ändern, das ist Landessache“, so Sasse. Zumindest die Laternen sollen aber gedreht oder auch umgesetzt werden und die Randbereiche der Straße wolle man in Abstimmung mit den Anwohnern bepflanzen. Die Bürger könnten auch selbst aktiv werden, so Sasse. In Abstimmung mit dem Rathaus und solange rechtliche Vorgaben eingehalten werden.

Von Ulrike Gawande

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