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Dorfkirche wird saniert

Mit viel Beharrlichkeit zum Förderbescheid Dorfkirche wird saniert

Der Verein "Kapper Cappe" hat es mit Engagement und vor allem Beharrlichkeit geschafft, das Fördergeld für die Sanierung der Dorfkirche zu erhalten. Noch zu Beginn des Jahres stand das Projekt vor dem Aus.

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Quelle: Andreas Röhl

Kappe. Mit Engagement und Beharrlichkeit hat es der Verein "Kapper Cappe" geschafft, doch das Fördergeld für die Sanierung der Dorfkirche zu erhalten.  Nachdem das Projekt zu Beginn des Jahres vor dem Aus stand, hat das Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung in Neuruppin jetzt einen Förderbescheid für den ersten Bauabschnitt zugesandt. Schon nächste Woche steht ein Baurapport an. Es kann zunächst jedoch nur der Kirchturm saniert werden. Der Vorsitzende des Vereins, Christian Schulze, hofft aber, dass in der neuen Förderperiode auch das Kirchenschiff dran ist.

Eigentlich hatte Schulze zu Beginn des Jahres keine Hoffnung mehr für das ehrgeizige Vorhaben. Nachdem der Förderverein alle Unterlagen beim Landesamt eingereicht hatte und dann benachrichtigt wurde, dass plötzlich kein Geld mehr da sei, schienen alle Bemühungen vergeblich gewesen zu sein. Im April schrieb der Vorsitzende des Fördervereins dann aber doch noch mal an die Landesbehörde, weil es ihn schlicht wurmte, dass nichts voranging. Die Antwort überraschte ihn. Es sei jetzt doch noch Geld da, erfuhr er, und da der Förderantrag vollständig vorliege, werde Kappe unterstützt. Zunächst jedoch nur für den ersten Bauabschnitt. Was nun noch fehle, so hieß es weiter, sei ein aktualisierter Antrag. Den hat der Pfarrer dann sofort gestellt und am 23. April abgeschickt. Das Planungsbüro, das stets mit im Boot war, hat zügig zusätzliche Unterlagen geliefert, so dass alles ganz schnell ging. Die Baugenehmigung lag ebenfalls schon vor.

191000 Euro kostet allein die Sanierung des Kirchturms. 120955 Euro gibt das Land dazu. Kirchengemeinde und Förderverein unterstützen das Projekt gemeinsam mit 73000 Euro, 30000 Euro kommen vom Konsistorium der Landeskirche, 30000 Euro vom Kirchenkreis und 50000 Euro als Kredit von anderen Kirchengemeinden. Die genannten Summen beziehen sich auch auf den zweiten Bauabschnitt, für den es noch keine Förderzusage des Landes gibt. Christian Schulze ist aber hoffnungsfroh, dass im nächsten Jahr über die Erneuerung des Kirchenschiffs gesprochen werden kann.

Mit der Förderzusage im Mai musste dann alles ganz schnell gehen, denn der Bau soll noch in diesem Jahr abgeschlossen sein. Es wurde die Statik berechnet, die Ausführungsplanung vorangetrieben und die Ausschreibung platziert. Es ist auch bereits eine Firma bestimmt worden, die die Bauaufsicht haben wird.

Der Kirchturm bekommt im Übrigen wieder seine alte Spitze zurück, die ihm im Zuge der Zeit bei vorherigen Sanierungsarbeiten abhanden gekommen war. Ende des Jahres könnte es dann in Kappe zusätzlich zum Sommerprogramm ein Konzert geben, wenn denn alles klappt. Dann würde die feierliche Übergabe des sanierten Turmes gefeiert werden. "Wir hoffen, der Winter kommt nicht zu früh, so dass alles fertig wird", sagt Christian Schulze.

Von Andreas Röhl

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