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Geld für die Sportvereine

Oberhavel Geld für die Sportvereine

Rund 200 000 Euro stellt der Landkreis Oberhavel in diesem Jahr für die Sportförderung bereit. Rund 150 000 Euro fließen in die Förderung von Kindern und Jugendlichen, die restlichen 50 000 Euro sollen Vereinen bei der Ausrichtung von Wettkämpfen oder dem Trainingsbetrieb helfen.

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Landrat Ludger Weskamp (r.) mit Ingo Reichmann vom SV Stahl.

Quelle: Foto: mp

Oranienburg. „Das Geld können wir gut gebrauchen“, sagt Ingo Reichmann, zweiter Vorsitzender des SV Stahl Hennigsdorf. Gestern drückte ihm Landrat Ludger Weskamp im Sitzungssaal des Kreistages einen Förderbescheid über 3000 Euro in die Hand. Die elf Abteilungen des größten Vereins im Kreis mit rund 1300 Mitgliedern werden das Geld für Wettkämpfe oder den Trainingsbetrieb verwenden. Der SV Stahl war einer von 43 Vereinen aus dem Landkreis, die gestern rund 31 500 Euro Fördermittel bekamen. „Große Vereine wie wir können uns nicht nur über die Beiträge unserer Mitglieder finanzieren“, so Reichmann.

Unter dem Stichwort Projektförderungen können im Rahmen der neuen Sportförderrichtlinie des Landkreises, die im März verabschiedet wurde, bis zu 1500 Euro pro Jahr und Projekt bei der Kreisverwaltung beantragt werden. Dazu zählen auch Zuschüsse für Startgelder, Meldegebühren sowie Kampf- und Schiedsrichterkosten.

In diesem Jahr gab es 50 000 Euro zu verteilen, die ersten 33 Förderbescheide wurden bereits im Juli an Vertreter von Vereinen überreicht. „Dabei ist die Palette der unterstützten Sportarten so vielfältig wie der Landkreis selbst“, erklärte Sozialdezernent Matthias Rink. Die Förderung solle nicht nur etablierten Sportarten zugute kommen, sondern auch kleineren wie Cheerleading oder Bankdrücken.

Zusätzlich gibt es 150 000 Euro pro Jahr für die Unterstützung des Kinder- und Jugendsports, für 8660 junge Sportler gab es Mittel von jeweils 17,32 Euro. Sozialdezernent Matthias Rink plädiert sogar dafür, im Haushalt für 2018 noch mehr Geld für die Sportförderung bereitzustellen. Speziell für die Jugend sei das Geld gut angelegt.„Kinder lernen im Verein Werte wie Teamgeist, Willensstärke oder Pünktlichkeit, das ist im Prinzip Jugendsozialarbeit.“ Günstiger als im Verein, so Matthias Rink, bekomme man diese Arbeit nirgendwo.

Von Marco Paetzel

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