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Gelöste Stimmung nach langem Zittern

Weihnachtsmarkt in Lehnitz Gelöste Stimmung nach langem Zittern

Er hat lange Tradition, der Lehnitzer Weihnachtsmarkt, um den sich viele ehrenamtliche Helfer kümmern. Am Sonnabend war die Stimmung nach dem langen Zittern wegen der vier Bombenentschärfungen aber besonders.

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Viel Publikum auf dem traditionellen Fest.

Quelle: Helmut Schneider

Lehnitz. Bevor Ortsvorsteher Matthias Hennig den von vielen Ehrenamtlichen liebevoll aufgebauten Weihnachtsmarkt eröffnete, bedankte er sich bei den Lehnitzern für die vorbildliche Umsorgung der Ordnungskräfte, die am Vortag den Sperrkreis bis Mitternacht und noch danach bewachen mussten. Die Freude über die gelungene Entschärfung der vier Bomben war den Besuchern trotz Schneeregens und nasser Füße ins Gesicht geschrieben. Umso unbeschwerter konnten die Lehnitzer am Sonnabend dann ihren Weihnachtsmarkt feiern.

An 17 Ständen wurde vor allem von den Kindern der Grundschule selbst Gebasteltes feilgeboten. Ebenso handgemacht waren die Stricksachen an einem Stand der Volkssolidarität. Es gab zudem wunderschöne Keramik, Honig, Honiglikör- und -wein, am Nachbartisch Adventskränze und Gestecke.

Den bei dem nasskalten Schneematschwetter besonders begehrten Glühwein gab es reichlich gleich an mehreren Theken – an einer sogar Glühbier. Für den Magen gab es unter anderem Erbsensuppe und leckere Rostbratwürste. Mit arabischer Küche überraschte der Stand des Vereins „ Willkommen in Oranienburg“, an dem syrische Flüchtlinge Falafel frisch zubereiteten. Den Gewürztee gab es gratis dazu.

Die „Musikschule Fröhlich“ begann auf der Bühne Weihnachtslieder zu spielen, gefolgt von einem Programm der Lehnitzer Grundschule, bei dem die Muttis, Vatis genauso Lampenfieber hatten wie die kleinen Akteure. Der Schulleiter bedanke sich bei den Oranienburger Stadtvätern für die Keyboards, die Verstärkeranlage und Laptops. Die Seniorentanzgruppe „Vital“ zeigte mit fünf Tänzen nach Weihnachtsmusik ihr Können. Ebenfalls Weihnachtslieder sang der Lehnitzer Frauenchor. Die weit über Lehnitz hinaus bekannten „Bierbrummer“ vom Karnevalsverein verbreiteten mit ihrem Gesang gute Laune. Inzwischen war der Weihnachtsmann mit mehr als 300 Geschenken im Sack unterwegs, die die Kinder der Schule liebvoll gespendet hatten.

Die Grundschule hatte vor Jahren als Veranstalterin den jetzt schon zur Tradition gewordenen Lehnitzer Weihnachtsmarkt aus der Taufe gehoben. Seit zwei Jahren hat Ortsvorsteher Matthias Henning die rote Zipfelmütze auf. Der bedankte sich bei den vielen ehrenamtlichen Helfern, ohne die es in Lehnitz keinen Weihnachtsmarkt geben würde: „Besonders möchte ich auch den Männern vom Stadthof danken, die die Weihnachtsbeleuchtung installiert haben“.

Mit irischer Folkmusik der Gruppe „Einini“ klang der sehr gut besuchte Weihnachtsmarkt harmonisch aus.

Von Helmut Schneider

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