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Oberhavel Gemälde fürs Museum
Lokales Oberhavel Gemälde fürs Museum
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17:32 21.02.2018
Jörg Busse (r.) und Torsten Gaeth besiegeln die Leihgabe. Quelle: Uwe Halling
Gransee

Das Gemälde ist etwas mehr als ein halbes Jahrhundert alt. Auf dem Triptychon sind drei Ansichten der Stadt Gransee zu sehen: die Warte, die Kirche und ein Teil der Stadtmauer. Jetzt wird es einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Denn vom Eigentümer, der Granseer Obst- und Gartenbau GmbH, wanderte es am Mittwoch über zum Verschönerungsverein (MAZ berichtete) – und damit direkt ins Heimatmuseum Gransee. „Das ist ein dolles Ding“,  sagt Torsten Gaeth. Er ist Vorsitzender des Verschönerungsvereins, der das Heimatmuseum betreibt. „Wir versuchen, so viele Dinge wie möglich, die mit Gransee zu tun haben, zu erhalten. Da passt dieses Bild natürlich wunderbar rein.“ Jörg Busse, Geschäftsführer der Granseer Obst- und Gartenbau GmbH, überreichte das Werk an Torsten Gaeth – als Dauerleihgabe für das Heimatmuseum.

Bild aus dem Jahre 1966

Das Bild entstand 1966. Der Landschaftsmaler Heinz Zabel hat es gefertigt. Er arbeitete von 1961 an zehn Jahre lang in dem Unternehmen. Das Bild hing im Laufe der Jahre in verschiedenen Büros des Unternehmens. Und es landete auch im Archiv. Dort sei es vor vier, fünf Jahren wiederentdeckt worden, sagte Jörg Busse bei der Übergabe. Danach zierte es die Wand in“Uschis Kantine“ im Meseberger Weg.

Dass das Gemälde jetzt dem Heimatmuseum zur Verfügung gestellt wurde, ist wesentlich Ingrid Krause zu verdanken. „Heinz Zabel war mein Arbeitskollege in dem Unternehmen. Mir lag es am Herzen, dass das Bild einer breiteren Öffentlichkeit gezeigt wird“, sagt die Granseerin. In Absprache mit dem jetzigen Geschäftsführer Jörg Busse suchte sie den Kontakt zum Verschönerungsverein und machte den Vorschlag, die Arbeit von Heinz Zabel im Museum  auszustellen. Dieses Angebot  wurde mit Dankbarkeit angenommen und per schriftlicher  Vereinbarung  besiegelt.

Das Gemälde hängt künftig im Saal des Heimatmuseums

Ein Platz für das Bild, das Heinz Zabel einst für das Unternehmen als Auftragsarbeit malte, ist bereits gefunden. Das Werk mit dem extremen Format – drei Meter mal 1,20 Meter – wird im Saal aufgehängt werden. Das Heimatmuseum ist bereits im Besitz weiterer Bildern von Heinz Zabel. „Ich glaube, mit seinen Arbeiten können wir mittlerweile fast eine eigene Ausstellung machen“, vermutet Torsten Gaeth. Er ist stolz ob der neuesten Errungenschaft. „Nähmaschinen oder Ähnliches können in jedem Ort stehen, aber so ein Bild ist etwas ganz Eigenes für eine Stadt wie Gransee.“

Von Stefan Blumberg

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