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Ein Café an der Mühle

Gemeinde kauft Haus an der Vehlefanzer Lindenallee Ein Café an der Mühle

Die Gemeinde Oberkrämer will das touristische Angebot an der Vehlefanzer Bockwindmühle verbessern. Aus diesem Grund ist das Wohnhaus, das sich direkt neben der Mühle befindet, nun in deren Besitz übergangen. Das hat Peter Matschke, der stellvertretende Bürgermeister, am Mittwoch der MAZ bestätigt.

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Das Haus an der Mühle ist noch eine Weile bewohnt.

Quelle: Enrico Kugler

Vehlefanz. „Der Notarvertrag ist unterschrieben worden“, sagte Peter Matschke, der stellvertretende Bürgermeister. Über einen Kaufpreis ist nichts bekannt. Vorübergehend wird das Haus an der Lindenallee noch bewohnt bleiben, aber im kommenden Jahr könnten erste Pläne über die Nutzung des Gebäudes geschmiedet werden.

Ein großes Anliegen der Vehlefanzer ist die Einrichtung eines kleinen Cafés. Bislang gibt es in dem Dorf keine Gaststätte, in die auch die Senioren mal einkehren könnten, um sich zu treffen. Das ist auch ein Punkt gewesen, den Edeltraud Höpfer, die Vorsitzende des Heimatvereins Vehlefanz in einem MAZ-Interview angesprochen hatte. Die Senioren wünschen sich einen derartigen Treffpunkt außerhalb des „Hauses der Generationen“.

„Das ist auch unser Ziel“, sagte gestern der stellvertrende Ortsvorsteher Carsten Schneider (SPD). Nicht nur für die Mühle selbst, auch für den Wanderweg rund um den Mühlensee hätte ein solches Café eine große Bedeutung. Auch könnten endlich sanitäre Einrichtungen angeboten werden. „Momentan haben wir bei Veranstaltungen an der Mühle immer nur Dixiklos“, so Schneider.

Auch für Regionalmanagerin Kerstin Rosen wäre eine Gastronomie an der Mühle in Vehlefanz eine gute Sache. „Davon sind wir gedanklich aber noch ein ganzes Stück entfernt“, sagte sie am Mittwoch.
Konkrete Pläne gibt es allerdings noch nicht, erklärte Peter Matschke. „Aber um die Mühle und den See aufzuwerten, wäre ein Café sicherlich eine gute Idee“, sagte er. Er ist sich sicher, dass es Überlegungen in dieser Richtung geben wird. „Wir würden den Standort damit touristisch sehr aufwerten.“

Von Robert Tiesler

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