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Gemeinsame Investition in Regenentwässerung

Birkenwerder Gemeinsame Investition in Regenentwässerung

Die Gemeinde, der Landesbetrieb Straßenwesen und die Deutsche Bahn AG haben in Birkenwerder gemeinsam in eine neue Regenentwässerung investiert. Ein Sickerbecken wurde umgebaut und rund 400 Meter Kanal in die Erde gebracht. Kosten: 377 000 Euro.

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Vertreter der beteiligten Institutionen gaben das Sickerbecken und den Kanal am Donnerstag symbolisch frei.

Quelle: Helge Treichel

Birkenwerder. Seit Mitte Juni hatte es zahlreiche Verkehrseinschränkungen für die Anlieger gegeben, aber beim Ableiten und Versickern des Niederschlagswassers sei für ganz Birkenwerder-Ost nun ein „perfekter Standard“ erreicht, sagte Ulrich Weiherl von der H&W Ingenieurgesellschaft. Die GmbH aus Mühlenbeck hatte den Auftrag erhalten, die Regenentwässerungsanlagen in der Fichteallee und Geschwister-Scholl-Straße zu planen. Die IBW Baugesellschaft aus Pritzwalk übernahm es, die Rohre in die Erde zu bringen und ein bestehendes Sickerbecken umzubauen.

Das war erforderlich, um neben dem Regenwasser von den Gleisanlagen der Deutschen Bahn auch das zukünftige Oberflächenwasser der Bergfelder Straße aufzunehmen, erläuterte Bürgermeister Stephan Zimniok (B.i.F.). Mit der Anlage würden die Vorbereitungen getroffen für den Ausbau der B 96a, der vom Landesbetrieb Straßenwesen für 2017 vorgesehen sei. Bei der Bahn hatte es in der Vergangenheit ebenso Schwierigkeiten mit anfallendem Regenwasser gegeben wie auf den Fahrbahnen. Bei Starkregen war es die Lindenallee hinuntergelaufen und hatte an der Ecke Fichteallee regelmäßig eine große Pfütze gebildet, so Zimniok.

Das neu gestaltete Sickerbecken

Das neu gestaltete Sickerbecken. Bis das Gras darin im kommenden Frühjahr gewachsen ist, wird das Niederschlagswasser noch daran vorbeigeleitet.

Quelle: Helge Treichel

Der Verwaltungschef bedankte sich bei den Bauleuten und beim Planer für die geleistete Arbeit, aber auch bei den Anwohnern. Die Baumaßnahme sei früher begonnen worden als ursprünglich geplant, sodass einige überrascht wurden und mit verärgerten Anrufen im Rathaus reagierten. Derartige Informationen würden künftig früher gegeben, nannte der Bürgermeister den Vorsatz.

Das Versickerungsbecken geht in Betrieb, wenn der ausgesäte Rasen gewachsen ist.

Ein Gemeinschaftsprojekt

Gemeinde, Landesbetrieb Straßenwesen und Bahn AG haben gemeinsam 377 000 Euro in Regenkanal und Sickerbecken investiert – inklusive Planung und Baugrundgutachten. Den Mammutanteil übernahm die Bahn.

Ein vorhandenes Sickerbecken wurde umgebaut und mit einem Überlauf versehen, der überschüssiges Wasser mit einem Kanal bis zum Boddensee weiterleitet. In Höhe der Bahnunterführung wurde ein bereits vorhandener Leichflüssigkeitsabscheider in das Abflusssystem Richtung Boddensee integriert.

Insgesamt wurden rund 400 Meter Regenwasserkanal in die Erde gebracht.

Von Helge Treichel

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