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Gemeinsame Strategie hatte Erfolg

Stadt-Umland-Wettbewerb Gemeinsame Strategie hatte Erfolg

„Tor zum Norden – Region Obere Havel in Bewegung“ _ so lautet der Titel des Projektes, für das die Kommunen Oranienburg, Liebenwalde, Kremmen und Löwenberger Land nun zehn Millionen Euro Fördermittel bekommen. Jetzt heißt es, die Projekte aussortieren. Denn die Kommunen könnten locker drei Mal so viel Geld für ihre Ideen gebrauchen.

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Mit ihrer gemeinsamen Strategie hatten sie Erfolg beim Stadt-Umland-Wettbewerb: Baustadtrat Frank Oltersdorf, Liebenwaldes Bürgermeister Jörn Lehmann und Bernd-Christian Schneck, Bürgermesiter der Gemeinde Löwenberger Land (v. l.).

Quelle: Stadtverwaltung

Oranienburg. Bereits im Oranienburger Bauausschuss am Dienstagabend verkündete Baustadtrat Frank Oltersdorf noch mal die gute Nachricht. Zehn Millionen Euro Fördermittel aus dem Stadt-Umland-Wettbewerb kann die Stadt nun für ein gemeinsames Projekt mit Liebenwalde, Kremmen und dem Löwenberger Land umsetzen. „Jetzt müssen wir alles konkretisieren und im nächsten halben Jahr Pläne aufstellen“, sagte Oltersdorf in der Orangerie. Am Mittwoch trafen sich die Bürgermeister der Kommunen.

25 Projektvorschläge mit einem Gesamtvolumen in Höhe von circa 30 Millionen Euro haben die Partner im Stadt-Umland-Wettbewerb 2015 eingereicht, um Zugang zu europäischen Fördermitteln zu erhalten. Ende März wurden Oranienburg, Kremmen, Liebenwalde und Löwenberger Land nun zehn Millionen Euro zugesagt. Der Titel des erfolgreichen Beitrags: „Tor zum Norden – Region Obere Havel in Bewegung“.

Das Konzept gehört damit zu den 16 Gewinner-Beiträgen, unter denen in den kommenden vier Jahren insgesamt 213 Millionen Euro Fördermittel verteilt werden. „Wir freuen uns, dass unsere Strategie aufgegangen ist. Als wachsende Kommunen am Rande Berlins geht es für uns vor allem um eine zukunftsfähige verkehrliche Infrastruktur, um das Heben von zentralen Flächenpotenzialen für Wohnen und Gewerbe sowie darum, den Freizeit- und Erholungswert unserer Region weiter zu steigern und Stärken auszubauen“, sagte Frank Oltersdorf, Baustadtrat von Oranienburg und Projektverantwortlicher, am Mittwoch am Rande eines Bürgermeistertreffens.

Die Arbeit beginne nun mit der finalen Auswahl der Projekte. „Schließlich übersteigt das Volumen der eingereichten Projektvorschläge die bewilligten Fördermittel um das Dreifache. Jetzt gilt es, schnellstens die notwendigen Abstimmungen zu beenden, um die Zeit für die Umsetzung der Vorhaben zu nutzen“, erklärte Oltersdorf. Ein Schwerpunkt dabei: die Verbesserung der jeweiligen Bahnhofsinfrastruktur, um die Situation für Berufspendler zu verbessern – Barrierefreiheit, zusätzliche Stellplätze stehen dabei oben auf der Liste. Ein weiteres Ziel ist die Wiederbelebung der regionalen Förderung für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU). Außerdem ist beabsichtigt, die Flächenpotenziale in den Innenstädten besser auszuschöpfen, indem die Fördermittel beispielsweise für die Unterstützung bei der Beseitigung von Altlasten genutzt werden und damit die Voraussetzung für eine Bebauung mit Wohn- oder Gewerbegebäuden geschaffen wird. Das betrifft u.a. das Gewerbegebiet Sachsenhausener Straße in Oranienburg, aber auch die Quartiersentwicklung der Innenstadt Liebenwalde. Weitere spannende Projektideen sind vor allem im touristischen Bereich angesiedelt: So soll auf Grundlage eines gemeinsamen Mobilitätskonzeptes in verbesserte Rad- sowie Wasserwege investiert werden.

Mit dem Stadt-Umland-Wettbewerb (SUW) lobte das Land Brandenburg einen Wettbewerb für zukunftsfähige Stadt-Umland-Kooperationen aus. Den Gewinnern stehen bis 2020 insgesamt 213 Millionen Euro aus den drei Europäischen Fonds für regionale, soziale und ländliche Entwicklung (EFRE, ESF und ELER) zur Verfügung.

Von Andrea Kathert

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