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Gemeinsames Plangebiet für Asylunterkünfte

Oberkrämer, Velten und Leegebruch werden zusammengefasst Gemeinsames Plangebiet für Asylunterkünfte

Da keine geeigneten Flächen in Leegebruch und Velten für den Bau von Asylunterkünften vorhanden sind, hat man die Orte mit Oberkrämer, wo ab Herbst 2016 rund 440 Flüchtlinge untergebracht werden könnten, zu einem Planungsgebiet zusammengefasst.

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2. Bauabschnitt der Asylbewerberunterkunft in Bärenklau.

Quelle: Foto: Gawande

Oberkrämer/ Velten/ Leggebruch. Während beim zweiten Bauabschnitt der Asylbewerberunterkunft in Bärenklau, wo bis zum Sommer weitere rund 100 Plätze entstehen sollen, die Bauarbeiten voranschreiten, wird es in absehbarer Zeit keine Gemeinschaftsunterkunft in Leegebruch oder Velten geben. Dies erklärte auf Anfrage Irina Schmidt, Sprecherin des Landkreises. Man habe Velten wo derzeit 29 Asylbewerber in Wohnungen leben, Leegebruch (keine Asylbewerber) und Oberkrämer (derzeit 157 Flüchtlinge) zu einem gemeinsamen Planungsgebiet zusammengefasst.

Zuvor hatte bereits Leegebruchs amtierender Bürgermeister Martin Rother auf der Sitzung der Gemeindevertreter über diesen Umstand informiert. „Leegebruch ist Beobachter von der Seite“, so Rother. Hintergrund sei, dass sowohl in Leegebruch als auch im benachbarten Velten keine geeigneten Flächen für die Schaffung einer Gemeinschaftsunterkunft vorhanden seien. Darauf hatte auch stets Veltens Bürgermeisterin Ines Hübner verwiesen. Die Sprecherin des Landkreises bestätigte.

Außerdem werde derzeit sowieso den sogenannten Wohnungsverbünden, die eine Nachnutzung ermöglichen, gegenüber Gemeinschaftsunterkünften der Vorzug gegeben. Landrat Ludgar Weskamp hatte schon zur Woche der Begegnung „Oberkrämer zeigt Herz“ darüber informiert, dass es auch beim zweiten Bauabschnitt der Gemeinschaftsunterkunft in Bärenklau planerische Veränderungen gegeben habe. So soll diese Erweiterung ebenfalls als Wohnungsverbund ausgebaut werden. Das sei besonders für Familien wichtig, so Schmidt.

Durch die derzeit niedrigen Flüchtlingszahlen – im Februar kamen nur 29 Asylbewerber nach Oberhavel – stehe die Integration an erster Stelle. Und da seien alle Orte mit ihrer Infrastruktur und den Willkommensinitiativen gleichermaßen betroffen. Im Herbst könnten somit über 450 Flüchtlinge, davon 289 Plätze in Bärenklau und 148 in Marwitz, im Planungsgebiet untergebracht werden.

Von Ulrike Gawande

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