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Oberhavel Bei der Feuerwehr brennt’s (noch) nicht
Lokales Oberhavel Bei der Feuerwehr brennt’s (noch) nicht
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17:13 07.11.2018
Das neue Feuerwehrgerätehaus in Teschendorf wird ein Schmuckstück. Von außen sieht es schon sehr gut aus. Quelle: Enrico Kugler
Teschendorf

Bürgermeister Bernd-Christian Schneck und Bauamtsleiter Manfred Telm haben mit Sicherheit schon mal glücklicher ausgesehen als dies am Mittwochabend in Teschendorf der Fall war. Da wollte die MAZ schon mal einen Blick in das neue Feuerwehrgerätehaus werfen, doch dieses Vorhaben entpuppt sich als schwieriges Unterfangen. In dem Gebäude brennt nämlich noch kein Licht.

Übergabetermin ist noch offen

Auch sonst sind im Inneren des Neubaus noch eine Reihe von Arbeiten offen – zum Beispiel in den sanitären Räumlichkeiten, in den Umkleideräumen aber auch in der Fahrzeughalle. Ursprünglich war vorgesehen, dass das Feuerwehrgerätehaus in diesen Tagen fertig wird. Momentan, so der Bürgermeister, könne nicht gesagt werden, wann das Gebäude übergabereif sein wird. Nicht ausgeschlossen, dass das Gerätehaus erst nächstes Jahr in Dienst gestellt wird. Viele Handwerksfirmen seien momentan gut mit Aufträgen ausgestattet, so dass ihre Arbeitskräfte momentan auf mehrere Baustellen gleichzeitig am Werk sind. Schon bei den Ausschreibungen, sei zu merken gewesen, dass im Baugewerbe momentan Konjunktur herrscht. Habe es früher für jedes Baulos etliche Bewerber gegeben, müsse man jetzt mitunter froh sein, wenn wenigstens ein Angebot eingeht. Die Bauarbeiten für das zweistöckige neue Domizil der Feuerwehr waren bereits dadurch erschwert worden, dass der Bauplatz aufgrund der ungünstigen Bodenverhältnisse zunächst entwässert werden musste.

Vorfreude ist groß

Unabhängig von diesen Widrigkeiten ist die Vorfreude auf das neue Gerätehaus groß. Die Teschendorfer sind die letzte freiwillige Feuerwehr im Löwenberger Land, die einen solchen Neubau erhält. Vielleicht deshalb, weil sie nach der Wende in den 1990er-Jahren die Ersten waren, deren Feuerwehrgebäude, das früher mal ein Stallgebäude war, saniert wurde. „Jetzt wurde es aber auch höchste Zeit, dass wir in Teschendorf etwas unternehmen“, sagt Bürgermeister Bernd-Christian Schneck und Bauamtsleiter Manfred Telm fügt hinzu: „In dem alten Gebäude, das für den Neubau abgerissen wurde, war das Mauerwerk feucht.“

Gemeinde froh über Fördermittel

Worüber die Gemeinde sehr froh ist: Das neue Gerätehaus, in das etwas mehr als eine Million Euro fließt, wird knapp zur Hälfte mit Geldern aus dem Kommunalen Infrastrukturprogramm (KIP) gefördert. Wer momentan an der Baustelle in der Teschendorfer Hauptstraße vorbeifährt, wird bemerken, dass dort zurzeit vor allem an den Außenanlagen intensiv gearbeitet wird. Mit der Firma Gerth aus Zehdenick, die dort baut, ist die Gemeinde Löwenberger Land sehr zufrieden.

Die Teschendorfer sind eine der größten Löschgruppen in der Gemeinde. Sie zählt momentan 28 aktive Kameradinnen und Kameraden, 14 Mädchen und Jungen in der Jugendwehr und sechs Mitglieder in der Alters- und Ehrenabteilung.

Ein Schwerpunkt bezüglich der Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr Teschendorf ist die Bundesstraße 96. Aber auch bei Waldbränden gehören Feuerwehrleute aus Teschendorf oft mit zu den Wehren, die alarmiert werden.

Zum Fahrzeugbestand der Teschendorfer gehören ein Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF-W) von 2001 und ein Tanklöschfahrzeug von 2004. Löschgruppenführer ist seit Mai dieses Jahres Thomas Roggelin.

Wegen der Arbeiten an ihrem Gerätehaus müssen die Feuerwehrleute aus Teschendorf gegenwärtig bei jedem Einsatz oder zu den Dienstzeiten zum Gerätehaus ins benachbarte Neuendorf fahren, das während der Bauzeit als Ausweichquartier fungiert.

Von Bert Wittke

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