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Gerhard Horn für sein Ehrenamt geehrt

Jahresempfang in Glienicke Gerhard Horn für sein Ehrenamt geehrt

Die Gemeinde Glienicke beging am Freitagabend ihren Jahresempfang 2017. Unter dem Motto „85 Jahre Glienicker Rathaus“ hatten sich 113 geladene Gäste in der Dreifeldhalle und Alten Halle eingefunden. Höhepunkt war die Auszeichnung von Ehrenamtlern, unter ihnen Gerhard Horn.

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Gerhard Horn unmittelbar nach der Auszeichnung.

Quelle: Sebastian Morgner

Glienicke. Traditionell nutzte Bürgermeister Hans G. Oberlack (FDP) den Jahresempfang 2017 in Glienicke am Freitagabend, um das ehrenamtliche Engagement der Einwohner zu würdigen. Gerhard Horn erhielt aus den Händen des Verwaltungschefs eine Urkunde und ein Präsent. Der Geehrte ist seit knapp zehn Jahren in der Volkssolidarität tätig und engagiert sich zudem beim SV Glienicke. Als Leiter der Abteilung Gesundheitssport und Trainer der Gruppe „Fit ab 50“ habe er sich große Verdienste erworben, so Oberlack. Neben Gerhard Horn wurden die Gründungsmitglieder des Förderkreises Pro Gym des Neuen Gymnasiums Glienicke geehrt. Er habe damit warten wollen, bis das Projekt vervollständigt sei. Das sei nach langem Warten mit der Eröffnung der neuen Sporthalle im vergangenen Jahr endlich der Fall. 13 Männer und Frauen hatten 2007 den Förderkreis gegründet. Das Ziel war, den Kindern in der Region eine wohnortnahe Chance auf gymnasiale Weiterbildung nach der Grundschule zu geben. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten Heike Ottilige, Joachim Fischer, Dr. Hubert Schäfer, Birgit Herz, Sabina Eder, Christian Wilke, Martina Bollhorn-Siebert, Andrea Friedrich, Dr. Eva Jelden, Dieter Geyer, Christine Zierau, Dagmar Crasemann und Wolfgang Crasemann. Stellvertretend wurden vier von ihnen auf die Bühne gerufen.

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113 geladene Gäste zählte der Jahresempfang der Gemeinde Glienicke am Freitagabend. Einige Fotoimpressionen von dem gelungenen Abend.

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Martin Beyer (CDU), Vorsitzender der Gemeindevertretung, blickte in seiner Rede auf das vergangene Jahr zurück. Dabei hob er besonders die gelungene Premiere des Bürgerhaushaltes hervor. Dass gleich beim ersten Mal 875 Bürgerinnen und Bürger von ihrem Stimmrecht Gebrauch machten, zeige: „In unserer Gemeinde schreibt man Bürgersinn groß.“ Auch den im März unterzeichneten Partnerschaftsvertrag zwischen Glienicke und der französischen Kommune Plobannalec-Lesconil würdigte Beyer. „Gerade in Zeiten des Populismus und des Euroskeptizismus an beiden Rändern des politischen Spektrums ist dies ein schönes und wichtiges Signal.“

Beim Thema Wohnkomplex in der Gartenstraße 11, der ursprünglich als Unterkunft für Flüchtlinge gedacht war und aufgrund der stark sinkenden Zahlen eine anderweitige Verwendung finden soll, gab Beyer ein klares Bekenntnis ab. „Wir wollen, dass ein Drittel des Gebäudes insofern seiner originären Bestimmung folgt, als dass Flüchtlinge mit Bleiberecht dort wohnen sollen.“ Dies zeichne ein solidarisches und menschliches Glienicke aus.

Der Sänger und Gitarrist Bernd Bangel bereicherte das Rahmenprogramm mit Musiktiteln der Doors, von John Lennon und dem Karat-Sänger Herbert Dreilich sowie der Ost-Band Lift. Ein atemberaubender Auftritt der Tanzgruppe „Group without Name“ von der I.D.E.A. Tanzschule rundeten das Rahmenprogramm ab.

Im Anschluss an den offiziellen Teil wurde das Büfett in der Alten Halle eröffnet. Das setzte sich zur Hälfte aus vegetarischer Kost zusammen und wurde von Service-Engel aus Hohen Neuendorf zubereitet. Zugleich hatte Martin Beyer den geselligen Teil für interessante Gespräche und dem Knüpfen von Kontakten freigegeben.

Von Helge Treichel

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