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Germendorfer wollen Herzenswunsch erfüllen

Spenden für Cherines Disneyland-Tour Germendorfer wollen Herzenswunsch erfüllen

Sie ist gerade sechs Jahres alt geworden und unheilbar erkrankt: Cherine aus Germendorf. Der Tumor in ihrem Kopf lässt sich nicht operativ entfernen. Eine Strahlentherapie soll ihr Leben verlängern. Eine befreundete Familie hat jetzt eine Spendenaktion initiiert, um ihren Herzenswunsch zu erfüllen.

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Cherine, sechs Jahre alt.
 
 

Germendorf.  Die Symptome fingen klein an bei Cherine: Zuerst ging immer ihr linke Auge zu, dann neigte sie ihren Kopf nach links und konnte nicht mehr so gut das Gleichgewicht halten. Kurz nach ihrem sechsten Geburtstag kam die schreckliche Diagnose: Ponsgliom. Dabei handelt es sich um einen Tumor im Gehirn.

Es ist erst einige Tage her seit Mama Jenny Krautwald erfuhr, dass ihre Tochter unheilbar krank ist und es nichts gibt, was sie wieder gesund machen kann. Die verbleibende Lebenserwartung: zwei Jahre. Wenn alles gut läuft. Für die alleinerziehende Mutter, ihren 16-jährigen Sohn und die übrige Familie brach eine Welt zusammen.

Freunde starten Spendenaufruf

In Germendorf läuft nun eine Spendenaktion an, organisiert von Jenny Rauer und ihrem Mann Paul. Sie ist die Freundin der Mutter, ihre Tochter Laura ist zugleich die beste Freundin von Cherine. Gemeinsam besuchten sie die Kita in Eden. Da ihre Freundin finanziell keinen großen Spielraum hat und sich jetzt noch mehr um ihre Tochter kümmern muss, „möchten wir Cherine noch ihren größten Wunsch erfüllen“, sagt Jenny Rauer.

Der Traum des Mädchens sei es nämlich, einmal im Disneyland zu sein. Mit der Spende solle die Fahrt nach Paris ermöglicht werden. Vielleicht falle auch noch der eine oder andere Ferienaufenthalt ab, den sich die alleinerziehende Mutter bislang nicht leisten konnte: ein Urlaub am Meer, ein Aufenthalt auf einem Reiterhof. Denn Cherine liebt Pferde. In einem Aufruf bitten die Rauers um Unterstützung. „Denn ein Lächeln eines kleinen Mädchens ist unbezahlbar“, sagt und schreibt Papa Paul.

» UPDATE : Die Resonanz ist riesig. Das Telefon steht nicht mehr still, sagte die Initiatorin am Dienstag gegenüber der MAZ:

Erste Spendenzusagen sind eingegangen

Um die Krankheit aufzuhalten und weil Cherine im September gern ein Schulkind werden möchte, beginnt in dieser Woche zunächst eine sechswöchige Strahlentherapie. Das ist das Einzige, was die Ärzte noch unternehmen können, haben sie der Mutter versichert. Die große Hoffnung ist, dass es Cherine Ende Juni oder Anfang Juli wieder so gut geht, dass ihre Wünsche in die Tat umgesetzt werden können. Die ersten Spendenzusagen gebe es bereits, unter anderem vom Verein „Gemeinsam mehr erreichen“. Der hat es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht, schwersterkrankten Kindern und Jugendlichen Herzenswünsche zu erfüllen und unvergessliche Erlebnisse zu ermöglichen.

Hilferuf von Eltern

In einem Brief hat sich Familie Rauer zunächst an die Eltern der rund 120 Kinder in der Kita Eden gewandt und um Unterstützung gebeten.

Bis zum vergangenen Dienstag besuchte Cherine die Sonnengruppe des Edener Kindergartens.

Wer Fragen hat oder eine Spende persönlich abgeben möchte, wendet sich bitte an Jenny Rauer. Sie ist zu erreichen unter Tel.  0174/6 63 93 86.

Von Helge Treichel

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