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Oberhavel Gerüchte um Knochenfund
Lokales Oberhavel Gerüchte um Knochenfund
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00:17 31.10.2013
Beamte der Mordkommission untersuchten am Donnerstag den alten Schuppen, in dem die Schädel gelagert wurden. Quelle: Paetzel
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Stolpe-süd

Als Truppen der Roten Armee am 22. April 1945 in Stolpe-Süd einmarschierten, soll es viele Opfer durch Artilleriebeschuss oder Erschießungen gegeben haben, so berichtet es der Chronist Klaus Euhausen. Zudem brachten Menschen aus Verzweiflung sich selbst und mitunter auch ihre Familien um. Die Toten wurden oft provisorisch in Gärten bestattet, weil der Weg zu Friedhöfen durch die Kriegshandlungen abgeschnitten war. Es ist also möglich, dass es sich bei den Knochen um die Überreste einer solch eiligen Bestattung handelt. "Diese Variante wird in unseren Ermittlungen berücksichtigt", sagte Polizeisprecher Toralf Reinhardt gestern.

Er verweist darauf, dass die Ermittlungen erst beginnen, wenn die Knochen von der Potsdamer Gerichtsmedizin untersucht seien. Vier bis sechs Wochen könnte das dauern. Dann sollen Alter und Todesursache feststehen. Toralf Reinhardt geht davon aus, dass die menschlichen Überreste auf jeden Fall schon mehrere Jahrzehnte alt sind. Knochen und Zähne seien nach dem ersten Eindruck stark verfallen, zudem gab es keine Kleidungsreste mehr. Wer die Knochen in Säcke gepackt hat,bleibt vorerst ein Rätsel.

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