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Gesang, Musik, Tanz und Partnerschaft

Hohen Neuendorf Gesang, Musik, Tanz und Partnerschaft

1568,85 Euro und drei Zloty. Das ist der Spendenstand, den Kreismusikschuldirektor Manfred Schmidt nach dem Benefizkonzert „Musical Scenes“ in der Hohen Neuendorfer Stadthalle verkünden konnte. 150 Instrumental-, Gesangs- und Tanz-Talente aus Polen und Deutschland hatten das Programm während eines Internationalen Musicalworkshops einstudiert.

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Unter dem Titel „Musical Scenes“ zeigten 150 Jugendliche die Ergebnisse ihres Workshops.

Hohen Neuendorf. Die schönsten Passagen erfolgreicher Broadway-Musicals präsentierten Jugendliche aus Polen, Syrien und Deutschland am Sonnabendnachmittag live in der voll besetzten Hohen Neuendorfer Stadthalle. Der Funke sprang schnell über: Mit stehenden Ovationen dankte das Publikum für die mal zu Herzen gehende, mal mitreißende Show. Und die Gäste spendeten im Anschluss fleißig für das Konto „Starkregen-Soforthilfe für OHV“. 1568,85 Euro sowie drei Zloty kamen am Ende zusammen.

Die jungen Künstlerinnen und Künstler hatten das Programm in nur fünf Tagen während eines internationalen Musicalworkshops der Kreismusikschule Oberhavel auf die Beine gestellt. Musikschulleiter Manfred Schmidt konnte rund 150 Mitwirkende ankündigen, wobei 60 von ihnen zu den Übernachtungsgästen an der Regine-Hildebrandt-Gesamtschule in Birkenwerder zählen, davon 24 aus den polnischen Partnerlandkreisen Siedlce und Biała Podlaska.

Landrat Weskamp mit seinen Amtskollegen aus den polnischen Partnerlandkreisen Siedlce und Biała Podlaska

Landrat Weskamp mit seinen Amtskollegen aus den polnischen Partnerlandkreisen Siedlce und Biała Podlaska.

Quelle: Robert Roeske

Die Musiker, Sänger und Tänzer waren von acht Musikschullehrern sowie zwei externen Workshopleitern gecoacht worden – Sängerin Cornelia Drese und Choreograph Mevlana Van Vark. Zu den rund 500 Gästen in der Stadthalle zählten Landrat Ludger Weskamp sowie seine polnischen Amtskollegen Dariusz Stopa aus Siedlce und Mariusz Filipiuk aus Biała Podlaska.

„Die Bretter, die die Welt bedeuten, befinden sich heute in Hohen Neuendorf“, hatte Weskamp zu Beginn der Veranstaltung angekündigt. Es komme„nichts aus der Konserve“, betonte der Landrat. Musikalisch unterstützt wurden die Gesangs- und Tanztalente vom Jugendkammerorchester, der BANDe, den Cello-, Akkordeon- und Gitarrenensembles sowie den Bands der Kreismusikschule – alles live.

Das Jugendkammerorchester der Kreismusikschule beteiligte sich an dem Musicalprogramm unter der Leitung von Sabine Bilinski

Das Jugendkammerorchester der Kreismusikschule beteiligte sich an dem Musicalprogramm unter der Leitung von Sabine Bilinski.

Quelle: Robert Roeske

Ziel sei es, die deutsch-polnische Freundschaft zu pflegen und zu vertiefen. So hätten die Workshop-Teilnehmer bei einem Ausflug nach Berlin und einer Drachenbootfahrt auf der Havel zusätzlich Spaß gehabt. Wenn Jugendliche etwas gemeinsam unternehmen, dann sei das „die schönste Form der Völkerverständigung“, sagte Ludger Weskamp.

„Kultur kennt keine Grenzen“, sagte Mariusz Filipiuk. Er freue sich, dass die jungen Leute die Chance haben, Europa und die Welt zu sehen. Er bedankte sich für die Einladung und die seit 13 Jahren bestehende Partnerschaft mit Oberhavel. Seine doppelte Freude drückte Dariusz Stopa aus – zum einen darüber, dass er an dem Finale des Workshops teilnehmen darf und Leute aus den Partnerkreisen vereint sind, zum anderen dass die Partnerschaft seit 15 Jahren gelebt werde.

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1568,85 Euro und drei Zloty. Das ist der Spendenstand, den Kreismusikschuldirektor Manfred Schmidt nach dem Benefizkonzert „Musical Scenes“ am Sonnabend in der Hohen Neuendorfer Stadthalle verkünden konnte. 150 Instrumental-, Gesangs- und Tanz-Talente aus Polen und Deutschland hatten das Programm während eines Internationalen Musicalworkshops in Birkenwerder einstudiert. Die 500 Zuhörer spendeten nicht nur Geld, sondern auch viel Applaus.

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Zu hören waren unter anderem Songs aus „Grease“, „Chess“, „Tarzan“, „Pocahontas“, „Anatevka“, „La La Land“ sowie „Mamma Mia“. Für Gänsehaut sorgten unter anderem die Interpretationen von Leonhard Cohens „Hallelujah“ und dem Afrika-Song „We are the World“.

„Das war eine tolle Sache und eine großartige Zusammenarbeit, lobte Stefan Kirchner, der sich seitens der Regine-Hildebrandt-Gesamtschule um die Workshop-Gäste gekümmert hatte. „Toll, dass ihr das gemacht habt“, rief Workshopleiterin Cornelia Drese den Teilnehmern am Ende zu. Und Musikschulleiter Manfred Schmidt gestand, wie sehr ihn das Miteinander angerührt habe.

Von Helge Treichel

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