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Oberhavel Geschäftsleute können aufatmen
Lokales Oberhavel Geschäftsleute können aufatmen
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00:44 16.04.2018
Die Vollsperrung an der Hauptkreuzung wird nicht so lange dauern, wie befürchtet. Quelle: Enrico Kugler
Liebenwalde

Die Geschäftsleute, besonders die an der Ortsdurchfahrt sitzen, hatten sich wegen der langen Sperrungen im Sommer während der Sanierung der B 167 große Sorgen um ihre Existenz gemacht. Neun Wochen sollten die Sperrungen dauern, war einem Schreiben des Landesbetriebes für Straßenwesen zu entnehmen, das dem Bürgermeister in dieser Form gar nicht bekannt war.

Der Bauzeitenplan wird überarbeitet

Jörn Lehmannn hatte sich sofort mit der Behörde in Eberwalde in Verbindung gesetzt. Am vergangenen Donnerstag wurde er beim Landesbetrieb vorstellig. Das Ergebnis: „Der Bauzeitenplan wird überarbeitet.“ Diese Zusage der Straßenbehörde war taufrisch am Montag kurz vor dem Stammtisch reingekommen.

Vorwiegend halbseitige Ampelregelungen

Zum großen Teil werde mit einer halbseitigen Ampelregelung gearbeitet. „Geh- und Radwege werden frei gehalten, das wird so kommen“, versicherte der Bürgermeister.

Mitte April werden alle Gewerbetreibenden zu einer Versammlung eingeladen, auf der der zuständige Bauleiter sämtliche Abläufe erklären wird. In dieser Woche gibt es nochmals dazu Absprachen mit dem Landesbetrieb.

Nur noch fünf bis sechs Tage soll die Hauptkreuzung voll gesperrt sein. Quelle: Enrico Kugler

Die Vollsperrung im Knotenbereich der B 167 und L 21 werde sich auf fünf bis sechs Tage beschränken. „Und zwar in der ersten Ferienwoche“, so Lehmann. Danach müssen temporär für den Deckeneinbau nochmals Vollsperrungen angeordnet werden, das ließe sich nicht vermeiden. Aber eben nicht über eine langen Zeitraum von neun Wochen.

Die Firma Klemz hat jeden Tag in der ganzen Stadt zu tun. Quelle: Enrico Kugler

Für Gewerbetreibende soll es zudem Sonderlösungen geben. „Wir bereiten alles so vor, dass die Einheimischen klar kommen.“ Der überörtliche Verkehr soll weiträumig umgeleitet werden.

„Natürlich wollen wir nicht, dass zum Beispiel die Seepromenade gleich wieder kaputtgefahren wird.“

Von Andrea Kathert

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