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Geschenkideen aus Ausgedientem

Zehnter Weihnachtsmarkt im Rathaushof in Birkenwerder Geschenkideen aus Ausgedientem

Bereits zum zehnten Mal fand am vergangenen Sonnabend der traditionelle Weihnachtsmarkt im Rathaushof in Birkenwerder statt. Zahlreiche Stände luden zum schlendern und verweilen ein. Von Honig, Glühwein, und Waffeln, bis hin zu polnischen Wurstspezialitäten konnten die Besucher alles finden, was das vorweihnachtliche Herz begehrt.

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Das besinnliche Bühnenprogramm im Rathaushof wurde wie immer von diversen Protagonisten aus Birkenwerder gestaltet.

Quelle: Danilo Hafer

Birkenwerder. Bereits zum zehnten Mal fand am vergangenen Sonnabend der traditionelle Weihnachtsmarkt auf dem Rathaushof in Birkenwerder statt. Zahlreiche Stände luden zum schlendern und verweilen ein. Von Honig, Glühwein, und Waffeln, bis hin zu polnischen Wurstspezialitäten konnten die Besucher alles finden, was das vorweihnachtliche Herz begehrt. Und die Besucher kamen wieder zahlreich um sich bei einem heißen Getränk das vielfältige Bühnenprogramm anzuschauen. Den Anfang machte der evangelische Kinderkirchenchor, dessen Mitglieder passend zur Adventsstimmung weihnachtliche Lider vortrugen. Auch die Pestalozzi-Schule beteiligte sich mit einem Theaterstück daran.

Wer noch ein kleines aber besonderes Weihnachtsgeschenk suchte war bei Marion Schober genau richtig. Die gelernte Schneiderin hat sich auf das sogenannte „Upcycling“ spezialisiert. Dabei werden alte Kleidungsstücke zu völlig neuen Sachen verarbeitet. Aus einem alten Pullover wird so, mit ein bisschen Arbeit und Fingerfertigkeit eine flauschige Katzenfigur oder aus einem Hemd eine Pinnwand. Seit zweieinhalb Jahren betreibt Marion Schobel diese Form der Wiederverwertung. „Ich hatte schon immer ein Problem damit Sachen einfach wegzuwerfen“, sagt sie. Und das man beim Upcycling Sachen nicht einfach nur repariert, sondern etwas völlig neues aus ihnen macht, sei für sie das besondere. Doch Ideen fliegen ihr nicht immer einfach so zu. „Ideen kommen oder sie kommen nicht. Meistens liegt bei alles auf dem Tisch herum, woran ich gerade arbeite und irgendwann fällt mir was ein“, sagt sie.

Während es bei Marion Schobel viel auf Form und Materialität ankommt,

Am Puppenstand von Elli Claußnitzer

Am Puppenstand von Elli Claußnitzer. Sie legt auf große Echtheit Wert.

Quelle: Danilo Hafer

geht es bei Elli Claußnitzer, am Stand gegenüber, vor allem um eine genaue Nachbildung. An ihrem Stand bietet sie „reborn-Babys“ an. Eine besondere Form von Puppen. Dabei geht es darum, die Puppe so echt wie möglich ausschauen zu lassen. „Die reborn-Babys haben sogar das Gewicht eines echtes Kindes, damit es sich so real wie möglich anfühlt“, so Elli Claußnitzer. Seit zehn Jahren betreibt sie dieses außergewöhnliche Hobby. Dabei fängt alles mit einer Grundform an auf die dann bis zu 12 Farbschichten aufgetragen werden, um die Haut echt wirken zu lassen. Anschließend werden dann feine Äderchen auf die Haut gemalt und Haare bekommt es natürlich auch. Wie lange sie an einer Puppe arbeitet könne sie gar nicht so genau sagen. „Im Schnitt drei bis vier Wochen. Denn allein das Einsetzen der Haare dauert oft 20 Stunden, da jedes Haar einzeln mit einer Nadel eingesetzt wird“.

Der Weihnachtsmarkt in Birkenwerder wurde wie immer vom Handel- und Gewerbetreff organisiert, der eine Einkaufskarte per Losentscheid verschenkte. Zum Abschluss des Tages gab es dann noch eine Feuershow.

Von Danilo Hafer

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