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Oberhavel Geteilte Meinungen zur GroKo
Lokales Oberhavel Geteilte Meinungen zur GroKo
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11:09 07.03.2018
Eine Mehrheit der SPD-Mitglieder hat sich für die Große Koalition mit der CDU auf Bundesebene entschieden. Quelle: Foto: Ralph Peters
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Oberhavel

Die Entscheidung ist gefallen. Mit einer deutlichen Mehrheit von 66 Prozent hat sich die SPD-Basis für die Neuauflage der Großen Koalition mit der CDU auf Bundesebene ausgesprochen. Rund 380 000 Genossen aus ganz Deutschland hatten sich an dem Votum beteiligt.

Eine davon war Oberhavels SPD-Chefin Andrea Suhr. Sie hat mit „Nein“ gestimmt, sich gegen die Große Koalition ausgesprochen. Bei Themen wie Rente, Pflege oder Kinderarmut reichen ihr die Vereinbarungen im Koalitionsvertrag nicht aus. „Aber ich kann mit dem Ergebnis gut leben, weil sich ja 66 Prozent dafür ausgesprochen haben“, erklärte Suhr am Sonntag. Es werde jetzt einige geben, die der SPD aus Enttäuschung den Rücken kehren – aber ihre Zahl werde überschaubar bleiben. Insgesamt sieht sie ihre Partei auf einem guten Weg. „Es wird unglaublich lebendig und leidenschaftlich diskutiert, das macht mir Mut für die Erneuerung“, sagt Andrea Suhr.

Etwas nüchterner klingt es bei Benjamin Grimm, der im vergangenen Jahr den Einzug in den Bundestag knapp verpasst hatte. „Die erneute Große Koalition ist jetzt nicht der Untergang des Abendlandes, aber eigentlich habe ich das nicht mehr gewollt“, sagt Grimm. Deshalb habe er gegen die Neuauflage gestimmt. Immerhin bleibe Deutschland mit der neuen Regierung auf einem soliden Kurs. „Die grundsätzlichen Probleme werden aber nicht an der Wurzel gepackt“, so Grimm. Vor allem beim Thema Wohnen und der sachgrundlosen Befristung hätte sich der SPD-Mann mehr gewünscht. Auch der Einstieg in die Bürgerversicherung wäre laut Grimm dringend notwendig gewesen. Im Wahlkampf habe er gemerkt, dass die Bürger die SPD-Inhalte mehr befürworteten als die der CDU. „Aber das Vertrauen, dass wir sie umsetzen, fehlte. Und genau dem leisten wir nun Vorschub, weil wir sie nicht umsetzen können.“

Für eine große Koalition gestimmt hat Arno Dahlenburg. Zehdenicks Bürgermeister hatte schon beim Neujahrsempfang im Januar, als es noch gar keinen Koalitionsvertrag gab, betont, dass die SPD eine Verantwortung für Deutschland habe. Nun gelte es, den Erneuerungsprozess in den Reihen der SPD voranzutreiben. Das, so Arno Dahlenburg, sei auch in einer großen Koalition möglich.

Von Marco Paetzel und Bert Wittke

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