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Gewerbeimmobilie unterm Hammer

Birkenwerder Gewerbeimmobilie unterm Hammer

Der ehemalige Firmensitz des vor zwei knapp Jahren umgezogenen Frankiermaschinenherstellers Francotyp-Postalia (FP) am Triftweg in Birkenwerder kommt unter den Hammer. Der Verkehrswert der Immobilie betrage 6,7 Millionen Euro. Die Gemeinde Birkenwerder wird sich nach den Worten von Bürgermeister Stephan Zimniok nicht an der Versteigerung beteiligen.

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Der Firmensitz von Francotyp-Postalia in Birkenwerder im Frühjahr 2014.

Quelle: MAZ-Archiv, Robert Roeske

Birkenwerder. Der frühere Firmensitz des umgezogenen Frankiermaschinenherstellers Francotyp-Postalia (FP) am Triftweg in Birkenwerder kommt unter den Hammer. Darüber wurde in der jüngsten Gemeindevertretersitzung informiert. Eine erste Angebotsfrist bei der Zwangsversteigerung am Amtsgericht Neuruppin sei allerdings ohne Angebot verstrichen, informierte Bürgermeister Stephan Zimniok (B.i.F.). Nach seinen Worten werde sich die Gemeinde Birkenwerder auch beim zweiten Anlauf nicht an der Versteigerung beteiligen. Er beugte zudem Missverständnissen vor: Die Fläche sei zwar als Gewerbegebiet Birkenwerder ausgewiesen, „befindet sich aber nicht im Eigentum der Gemeinde“, sagte Zimniok. Auch Einflussmöglichkeiten gebe es nicht. „Wir können nur zuschauen, wer den Zuschlag bekommt.“

Laut Internetseite soll das leerstehende Gewerbeobjekt am Triftweg im Wege der Zwangsvollstreckung versteigert werden. Es umfasst eine Produktionshalle, Bürogebäude, ein Pförtnerhaus sowie mehrere bauliche Nebenanlagen. Das Grundstück umfasst 9734 Quadratmeter, die Nutzfläche beträgt 15 576 Quadratmeter. Der Verkehrswert der mit Altlasten belasteten Immobilie betrage 6,7 Millionen Euro. Dabei handelt es sich um den amtlich festgesetzten Immobilienwert, der laut Internetseite „zuvor von einem unabhängigen Gutachter ermittelt und empfohlen wurde“.

Vor knapp zwei Jahren hatte der börsennotierte Frankiermaschinenhersteller und Briefkommunikationsanbieter Francotyp-Postalia endgültig seine Firmenzentrale in Birkenwerder aufgegeben. Seinerzeit zogen gut 200 Mitarbeiter in ein repräsentatives Verwaltungsgebäude an der Prenzlauer Promenade in Berlin-Pankow. Die Produktion selbst war bereits 2012 zusammen mit 50 Arbeitsplätzen in die Prignitz nach Wittenberge verlagert worden. Zwei Jahre später war noch ein gutes Dutzend Arbeitsplätze aus der produktionsnahen Forschung und Entwicklung nach Wittenberge verlegt worden.

Von Helge Treichel

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