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Oberhavel Glasflasche auf den Hinterkopf geschlagen
Lokales Oberhavel Glasflasche auf den Hinterkopf geschlagen
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10:02 22.02.2018
In Bärenklau kam es zu Auseinandersetzungen. Quelle: dpa
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Oberhavel

Mächtig was los gewesen am Wochenende. Hier der Polizeibericht vom 19. Februar:

Schuppen abgebrannt

Oranienburg: In der Nacht zum 19.02. brannte ein Holzschuppen mit Massivanbau im Ortsteil Schmachtenhagen im Uppstallweg komplett nieder. Die Rettungsleitstelle informierte die Polizei gegen 08.00 Uhr. Die Löscharbeiten waren zu diesem Zeitpunkt fast abgeschlossen. Zur Brandursache wird ermittelt. Der Sachschaden wird auf ca. 20.000 Euro geschätzt.

Böller aus dem Fenster

Oranienburg: Zeugen meldeten am 17.02.18 gegen 01.25 Uhr der Polizei, dass ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Artur-Becker-Straße pyrotechnische Erzeugnisse aus dem Fenster auf die Straße wirft. Als die Beamten an der Wohnung des Mannes klingelten, versperrte dieser die Tür. Mit einfacher körperlicher Gewalt gelang es ihnen, diese aufzudrücken. Die Polizisten verlangten, dass der Mann sich ausweise, was dieser jedoch verweigerte. Daraufhin sollte er nach Ausweisdokumenten durchsucht werden. Hierbei wehrte er sich und schlug in Richtung der Beamten. Der Mann wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,73 Promille.

Fototechnik gestohlen

Birkenwerder: Unbekannte Täter drangen in den Abendstunden des 16.02.18 durch Aufhebeln eines Kellerfenster in ein Haus in der Flandrischen Straße. Sie durchsuchten die Räume und Schränke und entwendeten Fototechnik. Der entstandene Sachschaden wird mit etwa 6.600 Euro beziffert. Kriminaltechniker sicherten am Tatort Spuren.

Audi A4 gestohlen

Oranienburg: Am 16.02.17 im Zeitraum von 19.00 Uhr bis 19.25 Uhr entwendeten bisher unbekannte Täter einen in der Chausseestraße abgestellten Pkw Audi A4 mit dem Kennzeichen OHV- AA 876. Nach dem Wagen im Wert von 25.000 Euro wurde die Fahndung eingeleitet.

Kein Geld, aber Pfefferspray

Velten: Zwei 30 und 26 Jahre alte Polen befanden sich am 18.02.18 gegen 20.30 Uhr in einer Sportbar in der Rosa-Luxemburg-Straße und wollten nach gemeinsamem Alkoholgenuss mit einer Kreditkarte die Rechnung bezahlen. Die Mitarbeiter verwehrten die Kreditkartenzahlung und verwiesen auf die Rechnungsbegleichung mit Bargeld. Da keiner der beiden Bargeld mitführte, rief die Angestellte die Polizei. Im Beisein der Beamten einigte man sich darauf, dass der 26-Jährige im Beisein der Beamten das Bargeld von einem Automaten holt und der 30-Jährige in der Bar auf ihn wartet. Während die Beamten mit dem Mann unterwegs waren, sprühte der 30-Jährige gegen die Mitarbeiter mit Reizgas und flüchtete. Er konnte im Nachbereich gestellt werden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,18 Promille und ein Drogenvortest reagierte positiv auf Amphetamine. Das mitgeführte Pfefferspray warf der Beschuldigte bei Erblicken der Beamten weg. Es wurde aber wieder aufgefunden und sichergestellt. Es wurde eine Strafanzeige wegen Körperverletzung aufgenommen.

Planenschlitzer

Vehlefanz: Durch unbekannte Täter wurden sieben auf dem Gelände des Autohofes Oberkrämer am nördlichen Berliner Ring der Autobahn 10 abgestellte Lkw bzw. Sattelauflieger angegriffen. Die Planen der Sattelauflieger wurden im hinteren Bereich jeweils auf ca. 20 cm Länge mit einem scharfen Gegenstand aufgeschlitzt; Gesamtschaden ca. 3.500 Euro. Vermutlich nutzten die Täter die kleinen Einschnitte, um Einsicht in den Laderaum zu erhalten. Aus den angegriffenen LKW wurde nach gegenwärtiger Kenntnis aber nichts entwendet. Geschädigt sind ausschließlich polnische Firmen. Am Tatort wurde jeweils der Abrieb der Schnittflächen gesichert. Gemeldet wurde der Schaden am 18.02. gegen 01.00 Uhr.

Auf den Kopf geschlagen

Bärenklau: Kin 28-Jähriger war am 17.02. abends mit weiteren Personen zu Gast auf einer im privaten Umfeld ausgerichteten Feierlichkeit unter Schaustellern auf einem Hof in Bärenklau. Im Zuge der Feier wurde der Geschädigte gegen 22.00 Uhr von einem ihm unbekannten Gast mit einer Glasflasche auf den Hinterkopf geschlagen, wodurch er eine stark blutende Schnittverletzung erlitt. Deshalb wurde er in weiterer Folge durch Rettungskräfte behandelt und ins Krankenhaus Hennigsdorf gebracht. Hinweise zum Täter und zum Tatablauf konnte der Geschädigte aufgrund seiner erheblichen Alkoholisierung nicht geben. Vier weitere vor Ort festgestellte Schausteller waren offenbar ebenfalls stark alkoholisiert und Sachverhaltserhellende Hinweise konnten durch sie offenbar auch nicht gegeben werden. Im gesamten Wohnzimmer waren aber Blutanhaftungen sichtbar. Die Glasflasche wurde deshalb als Spurenträger und Beweismittel sichergestellt und ein Strafverfahren wegen Gefährlicher Körperverletzung zur weiteren Prüfung eingeleitet.

Verkehrslage:

Gemeinsame Kontrolle Birkenwerder: In der Nacht vom 16.-17.02. führten zehn Beamte der Verkehrspolizei der Direktion Nord gemeinsam mit sechs Beamten des Zoll ein kombinierte Verkehrs- und Fahndungskontrolle auf einem Parkplatz am nördlichen Berliner Ring (Autobahn 10) in Fahrtrichtung Ost durch. Anwohner beklagen hier regelmäßig überhöhte Geschwindigkeiten und deshalb eine erhebliche Lärmbelästigung zur Nachtzeit.

Insgesamt waren auch in der Nacht von Freitag zu Sonnabend wieder ca. ein Sechstel aller überprüften Fahrzeuge zu schnell, 555 Fahrzeuge von 3.108. Der schnellste PKW wurde mit 150 km/h auf der 80er Strecke gemessen; das bedeutet mindestens 680 Euro Bußgeld, drei Monate Fahrverbot und zwei Punkte. Der schnellste LKW wurde mit 92 km/h bei erlaubten 60 km/h gemessen; dies bedeutet 200 Euro Bußgeld, ein Monat Fahrverbot und zwei Punkte. Dabei wurden einige PKW und zahlreiche LKW angehalten und vor Ort kontrolliert. 48 ausländische Fahrer durften erst nach Entrichtung der jeweiligen Sicherheitsleistung vor Ort weiter fahren.

Beamte des Zoll stellten zudem bei einem spanischen LKW mit rumänischem Fahrer und Beifahrer die Fälschung beider Fahrerkarten fest und leiteten von Amts wegen Strafverfahren ein. Die beiden Fahrerkarten wurden beschlagnahmt und eine Sicherheitsleistung von jeweils 250 Euro erhoben. Die Weiterfahrt wurde erst unter Fertigung von Ausdrucken aus dem Kontrollgerät gestattet.

Von MAZonline

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